Interreg
07.03.
2018

Die Vermessung von Zusammenhalt und Zusammenarbeit in Europa

Diskussion über neu ausgerichtete Zielvorgaben und Indikatoren bei Interreg

Zusammenarbeit © storm - Fotolia.com_

Wie können die Erfolge der Interreg-Programme am besten gemessen werden und was für ein Indikatoren-System ist dafür notwendig? Dies ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft der transnationalen Zusammenarbeit. Die in der jetzigen Verordnung vorgeschriebene fachspezifische Ergebnisorientierung verpflichtet die Projekte und Programme dazu, zählbare Ergebnisse vorzulegen – etwa die Anzahl gebauter Straßenkilometer oder die Verminderung des CO2-Ausstoßes. Auf diese Weise wird allerdings der große „immaterielle“ Nutzen von Interreg nicht angemessen abgebildet. Dazu zählt zum Beispiel die Qualifikation von regionalen Akteuren, die durch Interreg lernen, zusammenzuarbeiten und die für ihre transnationalen Regionen gemeinsame Strategien entwickeln. Vor diesem Hintergrund befasste sich auf Initiative der luxemburgischen und deutschen mitgliedstaatlichen Vertreter eine INTERACT-Veranstaltung am 21. Februar 2018 in Brüssel damit, wie man den Mehrwert von territorialer Kohäsion und Kooperation besser erfassen kann. Knapp 50 Vertreterinnen und Vertreter der Interreg A, B und C-Programme, von ESPON, aus der Forschung, den Mitgliedstaaten, sowie aus der EU-Kommission nahmen an der Diskussion teil.

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