Interreg
10.07.
2018

MAMBA bringt Dienstleistungen zu den Menschen und Menschen zu den Dienstleistern

Interview mit Doris Scheer, Europareferentin des Diakonischen Werks Schleswig-Holstein

Landbus. Von Telemarco, pixelio.de

Mobilität ist Voraussetzung für die Erfüllung zahlreicher sozialer Bedürfnisse. Sie bringt Menschen zusammen und erleichtert gesellschaftliche Teilhabe. Demografischer Wandel, Abwanderung und begrenzte öffentliche Finanzen in den ländlichen Regionen des Ostseeraumes gefährden jedoch zunehmend die Erreichbarkeit von Waren und Dienstleistungen, wie Pflegediensten oder Kinderbetreuung. Doris Scheer vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein erklärt im Interview, wie das Interreg-Projekt MAMBA („Maximized Mobility and Accessibility of Services in Regions Affected by Demographic Change“) mit neuen Mobilitätskonzepten und einer effizienteren Koordination bestehender Mobilitätsstrukturen mehr Dienstleistungen zu den Menschen bringen will - und mehr Menschen zu den Dienstleistern.

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04.12.
2017

Gestartet und Fahrt aufgenommen!

Eindrücke vom ersten Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum

Musikalische Untermalung durch Steibinger Alphornbläser ©Susanne Ast

Fast zwei Jahre gibt es jetzt die EU-Strategie für den Alpenraum. Wo stehen wir? Welche Ergebnisse können wir vorweisen? Und wie geht es weiter? Hierauf Antworten zu finden und in einen Austausch mit den rund 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den europäischen Alpenstaaten zu treten, hat mich motiviert, zum ersten Jahresforum der EU-Alpenstrategie zu fahren. Im Rahmen des Forums, das am 23. und 24. November 2017 in München stattfand, gab es ergänzend ein Bürgerforum mit einem Bürgerdialog der Europäischen Kommission, eine Jugendkonferenz sowie eine umfangreiche Begleitausstellung.

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13.11.
2017

SubNodes: Mobilität schafft gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen

Interview mit Dr. Klaus Bongartz aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Belebter Bahnhof © connel design, fotolia.com

Mit dem Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze, den sogenannten TEN-T (Trans-European Networks – Transport), entstehen gegenwärtig wichtige Verkehrsknotenpunkte im Schienenverkehr auch abseits großer Metropolen wie Frankfurt oder Paris. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Hauptknotenpunkten ist allerdings oft nicht ausreichend vorhanden. Die Regionen können nur eingeschränkt von den Hochgeschwindigkeitsnetzen profitieren. Das Mitteleuropa-Projekt SubNodes versucht mit neuen Strategien den ÖPNV kleiner Städte in der Nähe der Hauptknotenpunkte auszubauen und effizienter zu gestalten. Ziel ist es, diese Städte zu Mittelzentren der Verkehrsinfrastruktur, also zu Sub-Knoten, weiterzuentwickeln. Sie sollen das Hinterland besser mit dem TEN-T-Schienennetz verbinden und damit Vorteile für die Region bringen. Die Leitung des Projekts übernimmt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Projektkoordinator Dr. Klaus Bongartz erklärt im Interview, wie effiziente Sub-Knoten die Attraktivität von suburbanen Umlandregionen für Einwohner und Unternehmen steigern können.

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15.02.
2016

„Interreg ermöglicht das kreative Arbeiten jenseits des Alltags“

Interview mit dem langjährigen Interreg-Akteur Christoph Pienkoß

Christoph Pienkoß leitet einen Workshop bei der Konferenz "Transnationale Zusammenarbeit in Europa - so geht es weiter!" im Mai 2014. © DV, Michael Kirsten

„Ein alter Hase!“ So würde die „Interreg-Community“ Christoph Pienkoß wahrscheinlich betiteln. Er begleitete die Programme der transnationalen Zusammenarbeit 14 Jahre lang und kennt Interreg aus allen Perspektiven: Als Projektpartner in zwölf Projekten, als dreifach erfolgreicher Antragsteller und als Akteur auf Programm- und Bundes-Ebene. „Nimmt man die Vorhaben dazu, bei denen ich mit dem Deutschen Verband als externer Dienstleister tätig war, komme ich auf gut und gerne 20 Projekte“, so der 41-Jährige. Schwerpunkt des ehemaligen Geschäftsführers des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. waren vor allem Verkehrsthemen in Süd- und Osteuropa. Im Interview erzählt Pienkoß, wie Interreg sich über die Jahre verändert hat und warum die transnationale Zusammenarbeit für den Zusammenhalt heute wichtiger ist denn je.

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07.07.
2015

Länderübergreifende Zusammenarbeit im Rhein-Alpen Korridor geht in die zweite Runde

Eine neue Interregionale Allianz stellt sich vor

Die Gründungsmitglieder des Rhine-Alpine Corridor EGTC (Quelle: Rhine-Alpine Corridor EGTC)

Von 2008 bis 2014 hat das Projekt „CODE24“ die wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Regionen von Rotterdam bis Genua erfolgreich vorangetrieben. Um die transnationale Arbeit zeitlich unbefristet weiterzuführen, wurde im April die „Interregional Alliance for the Rhine-Alpine Corridor EVTZ“ gegründet. Als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ), eine EU-weit gültige Rechtsform, wird die Allianz länderübergreifende Projekte mit den Schwerpunkten Infrastruktur und Lärmschutz von der Rheinmündung bis zu den Alpen unterstützen. Conny Bieze, Vorsitzende der Allianz, sowie Vizepräsidentin Birgit Simon und Direktor Jörg Saalbach erklären, wie die neue Interregionale Allianz auf bestehende Grundlagen aufbauen will.

25.06.
2015

Die Nordsee verbindet die Neugierigen

600 Teilnehmer bei der Jahreskonferenz zum Nordseeprogramm in Assen

Logo des Nordseeraum-Programms. (Quelle: North Sea Region)

Assen im Nordosten der Niederlande ist von Berlin aus nicht auf direktem Wege zu erreichen: vom Flughafen Amsterdam aus sind es zwei Stunden Zugfahrt durch die Polder. Ich betrachte Windkraftanlagen und erspähe vom Zugfenster aus die Segler auf dem Ijsselmeer. Besser kann man auf die Jahreskonferenz des Nordseeprogramms mit seinen Prioritäten „Thinking growth“, „Eco-innovation“, „Sustainable North Sea Region“ und „Green transport and mobility“ gar nicht eingestimmt werden.

02.06.
2015

Wasserstandsmeldung: Projektskizzen und Prioritätenwahl

Ergebnisse und Erkenntnisse aus den ersten vier Interreg-Calls

Während der erste Call im Nordseeraum noch läuft und die Interessierten im Donauraum weiterhin auf den Startschuss warten, sind in den andern vier Räumen nach den Antragstellern nun die Programmbehörden dran: Die potenziellen Interreg-Partner haben insgesamt 1.203 Projektskizzen eingereicht, die es zu prüfen gilt. Welche Idee bietet einen echten Mehrwert für die transnationale Zusammenarbeit in Europa? Wo liegt großes Innovationspotenzial und wo ist die institutionelle Struktur der Konsortien vielversprechend

17.03.
2015

Transnationale Zusammenarbeit und Europa 2020

Strategie „Europa 2020“ – Was bedeutet das?

Europa 2020 als Basis von Interreg B. (Quelle: European Union, 2015)

„Europa 2020 – Eine Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ ist die Wachstumsstrategie der Europäischen Union (EU) für das aktuelle Jahrzehnt. Die im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedete Strategie ist angesichts der großen europäischen Wirtschafts- und Finanzkrisen aufgesetzt worden, mit denen Europa seit dem Sommer 2007 zu kämpfen hat. Sie greift gleichzeitig aber auch die anderen großen europäischen Herausforderungen auf wie den Umgang mit dem Klimawandel, die steigenden Energiepreise oder den demographischen Wandel. Die Strategie soll der EU helfen, gestärkt aus den Krisen hervorzugehen.

15.07.
2014

Warum ein Blog?

Was unsere neue Plattform Ihnen bietet

Ein herzliches Willkommen allen Neugierigen und Interessierten auf unserem INTERREG-Blog!

INTERREG, das heißt: Zusammenarbeit. Grenzenlos. In dem EU-weiten Förderprogramm, das wir als Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Deutschland betreuen, entstehen spannende Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Wirtschaft und Mobilität. Wir wollen diesen tollen Ideen und den Menschen, die sich für die transnationale Zusammenarbeit in Europa einsetzen, auf diesem Blog ab sofort eine ganz eigene Bühne bieten und ihre Entwicklung miterleben.