Interreg
07.06.
2018

„Es sind etliche gute Ansätze da, die es nun fortzuentwickeln gilt!“

Dr. Katharina Erdmenger zum Vorschlag für die neue ETZ-Verordnung

Verordnungen, © magele-picture, fotolia.com

Am 29. Mai 2018 hat die Europäische Kommission den Vorschlag für die neue Verordnung der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) verabschiedet. Diese wird die Grundlage für die Interreg-Programme ab 2020 bilden und wurde bereits mit großer Spannung erwartet. Der Verordnungsentwurf ist Teil eines ganzen Paketes von Vorschlägen zur Kohäsionspolitik. Dazu gehören insbesondere die Vorschläge zu den Verordnungen mit gemeinsamen Bestimmungen für alle Fonds, die Vorschläge für die EFRE- und ESF Verordnungen und – ein Novum – der Vorschlag über den „Mechanismus zur Überwindung rechtlicher und administrativer Hindernisse in einem grenzübergreifenden Kontext“. Letzterer führt kein Finanzierungsinstrument ein, aber er kann besonders dem territorialen Zusammenhalt dienen.

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15.11.
2016

Interreg ist mehr als nur ein Förderprogramm!

EU-Kommission diskutiert mit Interreg-Experten die Zukunft der transnationalen Programme

Vortrag von Dr. Erdmenger, © Interact

Warum arbeiten wir transnational zusammen? Was sind unsere Ziele? Wie können wir Ergebnisse messen und sollte „Zählbarkeit“ ein Erfolgsindikator sein? Was ist der „immaterielle Nutzen“ von Interreg und wie stellen wir ihn dar? Über diese und weitere Fragen diskutiert die EU-Kommission derzeit mit Experten der „Interreg-Familie“ im Rahmen der Workshop-Reihe „Interreg post 2020“. Über allem steht die große Frage, wie die transnationalen Programme aussehen sollen, wenn 2020 die nächste europäische Förderperiode beginnt. Dr. Katharina Erdmenger, Referatsleiterin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, berichtet über die Ergebnisse des zweiten Workshops am 8. und 9. November 2016 in Amsterdam und erzählt, warum solche Treffen auch „Orte der europäischen Begegnung“ sind und heute wichtiger als je zuvor.

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