Interreg

Mai 2018

22.05.
2018

VirtualArch: Verborgenes Kulturerbe Europas ins Blickfeld rücken

Interview mit Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie in Sachsen

Silberbergwerk Dippoldiswalde © Landesamt für Archäologie Sachsen-Martin Jehnichen

Das im Boden verborgene archäologische Kulturerbe ist bislang für die breite Öffentlichkeit kaum erlebbar. Zwar findet man in Museen archäologische Objekte wie Gefäße oder Schmuckstücke, die von vergangenen Kulturen zeugen – das Denkmal selbst wird aber erst bei archäologischen Ausgrabungen, etwa vor Bauvorhaben, Schicht für Schicht freigelegt und dokumentiert. So tritt es oft nur kurz in Erscheinung, bevor es vollständig abgetragen wird. Das Mitteleuropa-Projekt „VirtualArch“ möchte dieses Erbe virtuell bewahren. Mit Hilfe neuester Informations- und Kommunikationstechniken, wie etwa 3D-Technik, soll das archäologische Vermächtnis für Denkmalschutz und Tourismus sichtbar und vor allem auch nutzbar gemacht werden. Die Projektleiterin Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie erläutert im Interview warum es wichtig ist, die nicht sichtbaren Bodendenkmale zu bewahren.

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