Interreg
20.03.
2018

Leseempfehlung: 10 Things to Know About Transnational Cooperation

Broschüre bringt Wirkungen und Mehrwert von Interreg auf den Punkt

Vernetzt, © pixabay, pexels.com

Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Interreg-Programme zur transnationalen Zusammenarbeit. Trotz ihres Erfolges finden die transnationalen Programme jedoch oft zu wenig Beachtung. Die lesenswerte Broschüre „Zehn Dinge, die Sie über transnationale Zusammenarbeit wissen sollten“ („10 Things to Know About Transnational Cooperation“) fasst Mehrwert und Wirkungen der Interreg-Programme in zehn Botschaften zusammen und belegt sie mit Projektbeispielen.

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04.12.
2017

Gestartet und Fahrt aufgenommen!

Eindrücke vom ersten Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum

Musikalische Untermalung durch Steibinger Alphornbläser ©Susanne Ast

Fast zwei Jahre gibt es jetzt die EU-Strategie für den Alpenraum. Wo stehen wir? Welche Ergebnisse können wir vorweisen? Und wie geht es weiter? Hierauf Antworten zu finden und in einen Austausch mit den rund 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den europäischen Alpenstaaten zu treten, hat mich motiviert, zum ersten Jahresforum der EU-Alpenstrategie zu fahren. Im Rahmen des Forums, das am 23. und 24. November 2017 in München stattfand, gab es ergänzend ein Bürgerforum mit einem Bürgerdialog der Europäischen Kommission, eine Jugendkonferenz sowie eine umfangreiche Begleitausstellung.

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23.11.
2017

NorthSEE: Grenzüberschreitende Raumplanung in der Nordsee

Interview mit Ulrich Scheffler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Nordsee © shutterstock.com

In der Nordseeregion ist die maritime Raumordnung (MRO) sehr dynamisch. Mitunter gegenläufige nationale Ziele und Strategien prägen die Entwicklung der Gewässernutzung. Um eine konsistente und grenzüberschreitende Planung im Sinne der EU-Richtlinie der MRO umsetzen zu können, ist eine enge Abstimmung und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Planungsbehörden erforderlich. Das Projekt NorthSEE will den Grundstein für den Aufbau solcher fester Kooperationsstrukturen legen. Ulrich Scheffler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das die Federführung im Projekt innehat, erklärt im Interview, wie das erreicht werden soll.

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13.11.
2017

SubNodes: Mobilität schafft gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen

Interview mit Dr. Klaus Bongartz aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Belebter Bahnhof © connel design, fotolia.com

Mit dem Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze, den sogenannten TEN-T (Trans-European Networks – Transport), entstehen gegenwärtig wichtige Verkehrsknotenpunkte im Schienenverkehr auch abseits großer Metropolen wie Frankfurt oder Paris. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Hauptknotenpunkten ist allerdings oft nicht ausreichend vorhanden. Die Regionen können nur eingeschränkt von den Hochgeschwindigkeitsnetzen profitieren. Das Mitteleuropa-Projekt SubNodes versucht mit neuen Strategien den ÖPNV kleiner Städte in der Nähe der Hauptknotenpunkte auszubauen und effizienter zu gestalten. Ziel ist es, diese Städte zu Mittelzentren der Verkehrsinfrastruktur, also zu Sub-Knoten, weiterzuentwickeln. Sie sollen das Hinterland besser mit dem TEN-T-Schienennetz verbinden und damit Vorteile für die Region bringen. Die Leitung des Projekts übernimmt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Projektkoordinator Dr. Klaus Bongartz erklärt im Interview, wie effiziente Sub-Knoten die Attraktivität von suburbanen Umlandregionen für Einwohner und Unternehmen steigern können.

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21.09.
2017

Wie soll Interreg B in Zukunft aussehen? Kommen wir ins Gespräch!

Ländervertreter von Haaren (Nordsee) und Ballnus (Alpenraum) betonen Mehrwert der transnationalen Zusammenarbeit und laden zum Dialog ein

Vernetzung © vege, Fotolia.com

In der aktuellen Förderperiode wurde bereits ungewöhnlich früh mit der Diskussion zur Zukunft der Interreg-Programme nach 2020 begonnen. Angeheizt durch den Brexit und andere europakritische Bewegungen müssen sich die transnationalen Programme derzeit einmal mehr der Frage stellen: Welchen Mehrwert hat die transnationale Zusammenarbeit?

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20.09.
2017

Mit ALLIANCE nachhaltige und innovative Produkte aus marinen Ressourcen der Ostsee entwickeln

Interview mit Prof. Dr. Deniz Tasdemir vom GEOMAR-Biotech Zentrum für Marine Biotechnologie

Projekt Geomar ®Christoph Wirth

Die marine oder „blaue“ Biotechnologie ist ein Sektor mit großem Wachstumspotential. In marinen Ressourcen, wie Algen oder Mikroorganismen, stecken viele Wirkstoffe, die für Medikamente oder Kosmetika genutzt werden können. Leider sind diese Stoffe bislang nur wenig erforscht. Hohe Anschaffungs- und Unterhaltungskosten für das notwendigen Equipments zur Gewinnung und Verarbeitung des Rohmaterials erschweren den Wissenschaftlern und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oft den Zugang zu dieser Technologie und hemmen damit auch die Nutzung mariner Stoffe. An dieser Stelle setzt das Ostseeraum-Projekt „Baltic Blue Biotechnology Alliance“ an. Es bündelt die Erfahrungen und Expertise der Projektpartner, um die Entwicklung mariner, biologisch produzierter Erzeugnisse in der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Federführender Partner ist die Forschungseinheit Marine Naturstoffchemie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel. Die Projektkoordinatorin Prof. Dr. Deniz Tasdemir erklärt im Interview, welche Potenziale ein solches Netzwerk für die Entwicklung der marinen Biotechnologie in der Ostseeregion hat.

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