Interreg
05.11.
2015

Eine Zukunftsperspektive für den Donauraum

Rückblick auf die Jahreskonferenz der EU-Strategie für den Donauraum in Ulm

Der Europaminister des Landes Baden-Württemberg beim Jahresforum Donaustrategie in Ulm. (Quelle: Julian Meinhardt)

"Smart, Social, Sustainable – Innovation for the Danube Region" war das Motto der 4. Jahreskonferenz der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR), die in diesem Jahr am 29. und 30. Oktober in der Donaustadt Ulm stattfand. Und obwohl "Flüchtlinge" kein zentrales Thema der für die Donauraumstrategie festgelegten elf Prioritätsgebiete (Priority Areas) sind, vertraten alle deutschen Politiker auch im Rahmen dieser Veranstaltungen klare Standpunkte: Ivo Gönner, Oberbürgermeister von Ulm, erinnerte daran, dass die Geschichte der Donau lehrt, wie kostbar das friedliche Miteinander entlang dieses Flusses ist, und dass die Europäische Union keine Union von Egoisten sein könne. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hoben hervor, dass insbesondere zur Lösung der Flüchtlingsfrage Solidarität zwischen den Donauländern und die Entwicklung gemeinsamer Lösungen gefragt seien. Die Bundesministerin unterstrich, dass grenzübergreifende Strategien, wie sie im Rahmen von Makroregionalen Strategien und der territorialen Zusammenarbeit verfolgt werden, eine wichtiges Bindeglied sein können. Mit Blick auf die ersten vier Jahre EUSDR zog der Europaminister des Landes Baden-Württemberg, Peter Friedrich, dann auch ein positives Fazit: Vieles sei auf den Weg gebracht worden – vieles musste aber auch mehrfach diskutiert werden, weil Regierungen und Verwaltungen in den Donauländern mehrfach gewechselt haben.

25.06.
2015

Die Nordsee verbindet die Neugierigen

600 Teilnehmer bei der Jahreskonferenz zum Nordseeprogramm in Assen

Logo des Nordseeraum-Programms. (Quelle: North Sea Region)

Assen im Nordosten der Niederlande ist von Berlin aus nicht auf direktem Wege zu erreichen: vom Flughafen Amsterdam aus sind es zwei Stunden Zugfahrt durch die Polder. Ich betrachte Windkraftanlagen und erspähe vom Zugfenster aus die Segler auf dem Ijsselmeer. Besser kann man auf die Jahreskonferenz des Nordseeprogramms mit seinen Prioritäten „Thinking growth“, „Eco-innovation“, „Sustainable North Sea Region“ und „Green transport and mobility“ gar nicht eingestimmt werden.

02.06.
2015

Wasserstandsmeldung: Projektskizzen und Prioritätenwahl

Ergebnisse und Erkenntnisse aus den ersten vier Interreg-Calls

Während der erste Call im Nordseeraum noch läuft und die Interessierten im Donauraum weiterhin auf den Startschuss warten, sind in den andern vier Räumen nach den Antragstellern nun die Programmbehörden dran: Die potenziellen Interreg-Partner haben insgesamt 1.203 Projektskizzen eingereicht, die es zu prüfen gilt. Welche Idee bietet einen echten Mehrwert für die transnationale Zusammenarbeit in Europa? Wo liegt großes Innovationspotenzial und wo ist die institutionelle Struktur der Konsortien vielversprechend

31.03.
2015

"Typisch Interreg" – gibt es das? Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Eines der aktivsten Länder der transnationalen Kooperation berichtet über seine Erfahrungen

Baden-Württemberger gelten landläufig nun nicht eben als extrovertiert und allem Neuen mit großer Offenheit und Enthusiasmus gegenübertretend. Und auch in der liebevollen Bezeichnung "Ländle" kommt nicht gerade kosmopolitische Weltoffenheit zum Ausdruck. Doch im Bereich der transnationalen Kooperation zeigt Baden-Württemberg großes Engagement und mit fast 92 Projekten und 112 Partnern unterstrich das Land in der vergangenen Förderperiode seinen Spitzenplatz im Bereich der transnationalen und interregionalen Kooperation.

Aber was ist für ein Land wie Baden-Württemberg das Spannende an Interreg und woher rührt das große Interesse? Und was daran ist "typisch Interreg"?

09.12.
2014

Stakeholder-Konferenz: Regionen fordern „bottom-up“-Prinzip

1.250 Teilnehmer diskutieren die inhaltliche und politische Gestaltung der Alpenraumstrategie

Die Stakeholder-Konferenz im Hightech-Zelt. (Quelle: Dr. Peter Eggensberger)

Wer an der Innovationsfähigkeit der großen Metropolen im Umfeld der Alpen gezweifelt hatte, wurde bereits bei der Ankunft zur Stakeholder-Konferenz zur EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) eines Besseren belehrt: Im Innenhof des Verwaltungsgebäudes der Region Lombardei stand ein beheiztes Zelt – mit Hightech-Ausstattung vom Feinsten. Aber keine Sorge, alles „Green Energy“, wie von der Lombardei versichert wurde! Mit dieser Green Infrastructure sind wir also gerade noch mal am alpinen Treibhauseffekt vorbeigeschrammt. Und trotz Streik der Lufthansapiloten schafften es unter die 1.250 (!) angemeldeten Teilnehmer am 1. und 2. Dezember 2014 auch einige Deutsche.

12.08.
2014

Der Donauraum stellt sich vor

Ein neuer Kooperationsraum mit deutscher Beteiligung

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten bei INTERREG! Passend zur neuen Förderperiode gibt es einen neuen Kooperationsraum für die transnationale Zusammenarbeit mit deutscher Beteiligung: den Donauraum. Er ist aus dem Kooperationsraum Südosteuropa hervorgegangen und in der Zukunft werden sich daran auch Deutschland und Tschechien beteiligen. Das neue transnationale Programm gilt dann für einen noch größeren geografischen Raum, den die Donau als gemeinsames Entwicklungsband verbindet. Ich freue mich über die Neugestaltung dieses Raums, in dem friedliches Zusammenarbeiten möglich ist, während in dessen Südteil vor wenigen Jahren noch Krieg geführt wurde.

15.07.
2014

Warum ein Blog?

Was unsere neue Plattform Ihnen bietet

Ein herzliches Willkommen allen Neugierigen und Interessierten auf unserem INTERREG-Blog!

INTERREG, das heißt: Zusammenarbeit. Grenzenlos. In dem EU-weiten Förderprogramm, das wir als Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Deutschland betreuen, entstehen spannende Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Wirtschaft und Mobilität. Wir wollen diesen tollen Ideen und den Menschen, die sich für die transnationale Zusammenarbeit in Europa einsetzen, auf diesem Blog ab sofort eine ganz eigene Bühne bieten und ihre Entwicklung miterleben.