Interreg
07.12.
2015

Das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit auf einen Blick

Entstehung, Inhalte und Ausblick auf die Zukunft des Programms

Foto von drei Leuten, die an einem Pfeil ziehen (© Trueffelpix - Fotolia.com)

In der Förderperiode von 2014 bis 2020 beteiligt sich Deutschland bei der transnationalen Zusammenarbeit in der Raumentwicklung (auch bezeichnet als Interreg B) an der Kooperation in den sechs Kooperationsräumen Alpen, Donauraum, Mitteleuropa, Ostsee, Nordsee und Nordwesteuropa. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit. Denn seit 2003 unterstützt der Bund einzelne Interreg-Projekte, an deren Zustandekommen und Durchführung er ein besonderes Interesse hat. Peter Jung (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) erklärt, wie der Bund konkret hilft und wagt einen Ausblick auf die kommenden Jahre der aktuellen Förderperiode.

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04.12.
2015

ESPON-Seminar: Neue Schritte, zurück auf den Pfad der Konvergenz

Ergebnisse und Erwartungen an das neue Programm

Bei der ESPON-Konferenz drehte sich alles um das Thema Vernetzung. (Quelle: Nina Kuenzer)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führten in Berlin ein Fachseminar zum Europäischen Forschungsnetzwerk ESPON (European Spatial Planning Observation Network) durch. Das Netzwerk sammelt raumbezogene Daten und stellt sie der europäischen Politik als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung. Vor Ort informierten sich die Teilnehmer über Ausrichtung des neuen ESPON 2020 Programms und gingen den Fragen nach, wie ESPON in Interreg-Projekten genutzt werden bzw. wie ESPON auch von Interreg lernen kann.

14.04.
2015

ESPON-Atlas als Entscheidungsgrundlage für die EU-Politik

Was die Daten über die territoriale Entwicklung der Regionen Europas verraten

Ausschnitt aus dem ESPON-Atlas 2014. (Quelle: ESPON-Programme)

Das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON (European Spatial Planning Observation Network) wurde 2002 von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Kommission gegründet, um die Wissens- und Informationsgrundlagen der Europäischen Raumentwicklungspolitik zu verbessern. An dem 2013-Programm nahmen zu Beginn neben den damals 27 (jetzt: 28) EU-Mitgliedstaaten die Nachbarstaaten Norwegen, Schweiz, Liechtenstein sowie Island teil. In der Übergangsphase zum gerade genehmigten ESPON Programm 2020 ist zum Jahresende 2014 der ESPON Atlas erschienen. Mit rund 180 Karten und Infografiken sowie kurzen Erläuterungstexten vermittelt er ein synoptisches Bild der Lebensbedingungen in den Regionen Europas, wie sich diese entwickeln, welche Stärken sie haben, welche Gemeinsamkeiten sie besitzen und wo sich die Unterschiede zu vergrößern drohen. Volker Schmidt-Seiwert, Projektverantwortlicher im BBSR für den jüngst erschienenen ESPON-Atlas 2014, äußert sich im Interview zur Bedeutung dieses Mammutprojekts.