Interreg
14.02.
2017

Feste Kooperationsstrukturen für die maritime Raumordnung in der Nordsee etablieren

Partnertreffen des Projektes NorthSEE in Berlin

In der Nordseeregion ist die maritime Raumordnung (MRO) sehr dynamisch. Mitunter gegenläufige nationale Ziele und Strategien prägen die Entwicklung der Gewässernutzung. Um eine konsistente und grenzüberschreitende Planung im Sinne der EU-Richtlinie der MRO umsetzen zu können, ist eine enge Abstimmung und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Planungsbehörden erforderlich. Das Projekt NorthSEE will den Grundstein für den Aufbau solcher fester Kooperationsstrukturen legen. Vom 16. bis 18. Januar 2017 trafen sich die NorthSEE Projektpartner im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin. Worum es dabei ging und was bislang im Projekt erreicht wurde, erzählt Ulrich Scheffler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das die Federführung im Projekt innehat.

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24.11.
2015

„Schnittstelle zwischen Programm, Projektpartnern und dem deutschen Ausschuss“

Angela Tietz über Herausforderungen und Ziele ihrer neuen Arbeit als nationale Kontaktstelle NWE

Auch für die Contact-Points steht Vernetzung ganz oben auf dem Programm. (Quelle: Angela Tietz)

Wer auf der Suche nach passenden Projektpartnern oder Unterstützung bei der Entwicklung einer Projektidee ist, der ist bei den National Contact Points an der richtigen Adresse. Für das Programm Nordwesteuropa (NWE) liegt diese Adresse seit dem 14. September in Mainz: Dort hat Angela Tietz im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz die Rolle der Beraterin für alle deutschen Interreg-Interessierten und -Projektkonsortien übernommen. Im Interview berichtet sie über ihren Einstieg, die Herausforderungen der Arbeit als Kontaktstelle und erzählt, was transnationale Zusammenarbeit für sie bedeutet.

20.10.
2015

Ideen teilen, passende Projektpartner finden

Wie Interreg-Interessierte on- und offline Kooperationen anbahnen können

Nicht nur auf Messen und Veranstaltungen können sich Interreg-Partner finden. (Quelle: BMF – Burkhardt Mayer Fotografie GbR)

Wie knüpft man die ersten Kontakte nach Frankreich, Slowenien oder Italien, wenn man bislang noch keinen Grund zur Zusammenarbeit hatte? In meiner Funktion als National Contact Point schreiben mich immer wieder Institutionen aus dem Alpenraum an, die sich in einem Projekt zu einem bestimmten Thema engagieren möchten und mir ihre Kompetenzfelder vorstellen – und auf der Suche nach passenden Partnern sind.

13.10.
2015

Die neue Interreg-Periode: Vereinfachungen und Verbesserungen

Was sich auf bürokratischer Ebene getan hat

Wer die letzten Jahre Interreg-Projekte zu leiten und Berichte zu erstellen hatte, hat sich oft über bürokratische Hürden geärgert. Ich auch. Wir haben sehnsüchtig auf Erleichterungen gewartet – und tatsächlich einige bekommen. Es steht mir nicht zu, sie abschließend aufzu-listen, sie im Detail zu beschreiben oder gar zu bewerten. Aber über die folgenden habe ich mich gefreut.

02.10.
2015

Auftaktkonferenz an der schönen blauen Donau

Das Interreg-Donauraumprogramm macht sich auf den Weg

Das Pester Vígadó in Budapest. (Quelle: Sanjib Mitra / flickr.com)

Wer dabei sein wollte bei der Auftaktkonferenz des transnationalen Programms für den Donauraum, der musste schnell sein. Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass die Organisatoren die Registrierung frühzeitig schließen mussten. So konnte leider nicht jeder die Räumlichkeiten des Pester Vígadó in Budapest genießen. Diejenigen, die es nicht in das 1865 gebaute, prachtvolle Theatergebäude geschafft haben, konnten das Programm aber über Livestreaming folgen. 380 Zuschauer verfolgten die Konferenz so online – dies zeigt das große Interesse an Kooperationen im Donauraum. Während die 500 Gäste sich in Budapest im Plenarsaal versammelten, lief „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss. Die Stimmung war ein bisschen kaiserlich-königlich, historisch. Aber wer selber an der Donau aufgewachsen ist, weiß, dass die Donau nur ganz selten blau ist, und trotz der historisch existierenden Verbindungen in der Region, bestehen zahlreiche neue Herausforderungen nicht nur für die sozioökonomische Entwicklung, sondern auch für die Zusammenarbeit.

17.03.
2015

Transnationale Zusammenarbeit und Europa 2020

Strategie „Europa 2020“ – Was bedeutet das?

Europa 2020 als Basis von Interreg B. (Quelle: European Union, 2015)

„Europa 2020 – Eine Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ ist die Wachstumsstrategie der Europäischen Union (EU) für das aktuelle Jahrzehnt. Die im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedete Strategie ist angesichts der großen europäischen Wirtschafts- und Finanzkrisen aufgesetzt worden, mit denen Europa seit dem Sommer 2007 zu kämpfen hat. Sie greift gleichzeitig aber auch die anderen großen europäischen Herausforderungen auf wie den Umgang mit dem Klimawandel, die steigenden Energiepreise oder den demographischen Wandel. Die Strategie soll der EU helfen, gestärkt aus den Krisen hervorzugehen.

17.02.
2015

Einblicke in Interreg A

Was sind die Unterschiede zu Interreg B in der Förderperiode 2014-2020?

A, B, C – für mich ist das mehr als der Anfang des Alphabets, denn die ersten drei Buchstaben stehen bei Interreglern für die unterschiedliche Ausrichtung der Förderprogramme. Gerade „Projektneulinge“, die auf der Suche nach dem passenden Förderprogramm sind, stellen sich jedoch häufig die Frage: Was ist eigentlich genau der Unterschied? Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, denn sie gibt nicht zuletzt vor, für welches Förderprogramm sich ein Partner bewerben sollte.

16.12.
2014

INTERREG B – Zusammenarbeit in Europa

Rückblick auf das Jahr 2014

Schon seit Jahren fördert die Europäische Union die Zusammenarbeit in der Raumentwicklung über Grenzen in Europa hinweg mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Damit wird den Schwierigkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, die sich vor allem aus den unterschiedlichen Sprachen und Verwaltungskulturen ergeben, Rechnung getragen und zugleich der Zusammenhalt in Europa oder zumindest das Gefühl des Zusammenhalts in Europa gefördert. Eine Förderperiode dauert dabei sieben Jahre; das Jahr 2014 war als Übergangsjahr stark geprägt durch das Auslaufen der Förderperiode 2007 – 2013 (INTERREG IV) und  das Anlaufen der Förderperiode 2014 – 2020 (INTERREG V).

08.10.
2014

KMU als wichtige INTERREG-Partner

Wie sie mehr in die Projekte eingebunden werden können

Regionalentwicklung bedeutet immer auch Entwicklung der Wirtschaftskraft. Darum ist es stets das Anliegen von INTERREG gewesen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Förderprojekte einzubeziehen. Sie bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und sollen in der neuen Förderperiode verstärkt angesprochen werden.

23.09.
2014

Projektentwicklung und Partnersuche in Gent

Vorbereitungsworkshop für die ersten neuen Nordseeprojekte

Gent, Schauplatz des „Transnational Project Development Seminar and Partner Search“ im Nordseeraum. (Quelle: Petra Devillers)

Ich war noch nie zuvor in Gent. Das ist schade, wie ich mittlerweile weiß. Diese Stadt ist nicht nur schön für eine Besichtigung, sie hat auch eine Dynamik, die sich mit Worten nur schwer ausdrücken lässt. Warum ich das schreibe? Weil genau das ein wichtiger Aspekt transnationaler Zusammenarbeit ist: INTERREG bringt uns über unsere bisherigen Grenzen hinaus. Und das nicht nur räumlich, sondern vor allem auch thematisch, denn so manches Mal findet man dabei wahren Perlen.

09.09.
2014

Wer. Was. Wie.

Bestandsaufnahme und Pläne im Alpenraumprogramm: Wie können neue Projektpartner gewonnen werden?

Der Alpenraum hat Großes vor. Genauer gesagt, er will wachsen. Nicht im geographischen Sinne, sondern was die Vielfalt der beteiligten Projektakteure im Rahmen von INTERREG V B anbelangt. Um zu wachsen, ist es erst einmal sinnvoll, den Status Quo zu betrachten. Wer sind unsere bisherigen Projektpartner? Was hat die Ideen ausgemacht, die es in die Förderung geschafft haben? Und letztlich stellt sich die Frage: Wie schaffen wir es, neue Akteure zu begeistern und für die Mitwirkung in Projekten zu gewinnen?

26.08.
2014

Was ein Deutscher Ausschuss tut

Blick hinter die Kulissen des INTERREG B-Alltags

Abstimmung, Beratung und Vernetzung sind das Alltagsgeschäft der Gremien und Ausschüsse, die den Weg für die transnationale Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG B bereiten. Neben dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sind es in besonderem Maße auch die Vertreter der Bundesländer, die ihren Beitrag leisten, um die Projektarbeit erfolgreich zu gestalten. Einblicke, wie viel Arbeit dahinter steckt und wo die besonderen Herausforderungen liegen, gibt Petra Schelkmann, Vorsitzende des Deutschen Ausschusses im Kooperationsraum Nordwesteuropa (NWE).

29.07.
2014

Zusammen bringen, was zusammen gehört.

Ein Rückblick auf die Jahreskonferenz Mitteleuropa in Wien

Gerade in Zeiten der Krise sind Zusammenhalt und länderübergreifende Kooperation wichtiger denn je. Nun also stand Wien während der Jahreskonferenz am 1. und 2. Juli 2014 im Zeichen der transnationalen Zusammenarbeit in Mitteleuropa in den kommenden Jahren. Das Programm war abwechslungsreich, die Podiumsdiskussion äußerst spannend und die Themenvielfalt in den Workshops groß. Kurzum: Es war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung für die neue Förderperiode.