Interreg
22.02.
2018

AREA 21: Innovative Kooperationsmodelle führen zu mehr Energieeffizienz in städtischen Quartieren

Interview mit Prof. Dr. Knieling von der HafenCity Universität Hamburg

Photovoltaik©Schau.Media/pixelio.de

Um das Klima zu schützen und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, müssen die Städte im Ostseeraum ihren Energieverbrauch senken. Große Potenziale bei der Energieeinsparung bieten ältere Häuser, die gegenwärtig unzureichend wärmegedämmt sind oder veraltete Heizungsanlagen haben. Das Interreg-Projekt „AREA 21 - Baltic Smart City Areas for the 21st Century“ möchte auf der Ebene von Wohnvierteln den Städten dabei helfen, Energie effizienter zu nutzen. Mit neuen Kooperationsmodellen, die sowohl Hausbesitzer und Bewohner, als auch Energieversorger in die Energieplanung einbeziehen, soll der Gebäudebestand langfristig klimaneutral werden. Prof. Dr. Jörg Knieling von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) erläutert im Interview, wie durch Kooperationen klimafreundliche Stadtentwicklung gestaltet werden kann.

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15.08.
2017

Maritime Raumordnung: „Einen Schweinswal interessiert es nicht, ob er durch dänisches oder deutsches Gewässer schwimmt“

Interview mit Nele Kristin Meyer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie zum Interreg-Projekt Baltic LINes

Offshore-Windpark, ©shutterstock 143571343

Bei der Nutzung der Ostsee herrscht große Konkurrenz, angefacht von vielen oft gegensätzlichen Interessen. Die maritime Raumordnung ist ein wichtiges Instrument zur Koordinierung, damit die Interessen der verschiedenen Akteure auf dem Meer gewahrt werden können ohne dabei der Umwelt  zu schaden oder im Gegensatz zu Planungsvorhaben angrenzender Nachbarstaaten zu stehen. Sie kann daher nur effektiv sein, wenn nationale Pläne sich nicht widersprechen. Projektmanagerin Nele Kristin Meyer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erklärt im Interview, warum es so wichtig ist, Schifffahrtsrouten und Korridore für die Energieinfrastruktur abzustimmen und wie das Ostseeraum-Projekt Baltic LINes dazu beiträgt. 

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21.02.
2017

Ausbau regenerativer Energien durch abgestimmte Planungen

Interview mit Frau Dr. Gabriele Hoffmann vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern zum Projekt BEA-APP

Blick auf Rapsfeld; shutterstock_106958942

Bei BEA-APP geht es um die raumplanerischen Herausforderungen der Energiewende: Damit die Klimaschutz-Ziele erreicht werden können, müssen in der Ostseeregion zusätzliche Flächen für Wind- und Bioenergieeinheiten oder Photovoltaikanlagen ausgewiesen werden. Es gilt, geeignete Areale auszuwählen und Kompromisse für konkurrierende Nutzungsansprüche zu finden. Wie das gelingen kann, erzählt Dr. Gabriele Hoffmann vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Lead Partner bei BEA-APP, im Interview.

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18.08.
2015

Gut vernetzt: Transnationale Zusammenarbeit online

Die Webseiten, Twitter-Accounts und Newsletter der Programme

Twitter wird zunehmend wichtiger Kanal. (Quelle: Twitter)

Der Austausch mit potenziellen Projektpartnern, ein Blick über den Tellerrand von der Nordsee in die Alpen (und umgekehrt) oder die Suche nach Informationen rund um die Antragsstellung: Das Internet wird zunehmend wichtige Unterstützung für die Akteure der transnationalen Zusammenarbeit in Europa. Die Programme teilen hier ihre Neuigkeiten, starten Aufrufe und dokumentieren erfolgreiche Projekte. Wer ständig auf dem Laufenden bleiben will, ist auf Twitter richtig, Hintergründiges gibt es zum Beispiel auf dem Blog des Nordwest-Europa-Programms – den Überblick und Klicktipps erhalten Sie hier.

23.06.
2015

Sveiki! Jahreskonferenz der EU-Ostseestrategie in Lettland

Schutz der Meere und Digitalisierung als Schlüsselthemen

Networking am Strand: Die Teilnehmer der Jahreskonferenz der EU-Ostseestrategie. (Quelle: Carolin Paar/ARS BALTICA)

Ein breiter langer Sandstrand, ein traumhafter Blick auf die Ostsee und ein geführter Spaziergang durch den idyllisch am Rigaischen Meerbusen gelegenen Badeort Jurmala: Mein Auftakt zur 6. Jahreskonferenz der EU-Ostseestrategie in Lettland hätte besser kaum sein können – zumal ich so schon am Tag vor der eigentlichen Konferenz die Gelegenheit hatte, spannende Kontakte zu knüpfen. Und auch die Veranstaltung am 15. und 16. Juni selbst hatte es mit prominenten Gästen und spannenden Themen in sich.

02.06.
2015

Wasserstandsmeldung: Projektskizzen und Prioritätenwahl

Ergebnisse und Erkenntnisse aus den ersten vier Interreg-Calls

Während der erste Call im Nordseeraum noch läuft und die Interessierten im Donauraum weiterhin auf den Startschuss warten, sind in den andern vier Räumen nach den Antragstellern nun die Programmbehörden dran: Die potenziellen Interreg-Partner haben insgesamt 1.203 Projektskizzen eingereicht, die es zu prüfen gilt. Welche Idee bietet einen echten Mehrwert für die transnationale Zusammenarbeit in Europa? Wo liegt großes Innovationspotenzial und wo ist die institutionelle Struktur der Konsortien vielversprechend

04.03.
2015

Wie es mit einem ehemaligen Interreg-Projekt weitergeht

Das SUBMARINER-Netzwerk für den Ostseeraum

Fischerei ist ein zentrales Thema bei der Entwicklung des Ostseeraums. (Quelle: positief/iStock Photo)

Die Ostsee steht vor enormen Herausforderungen. Hohe Nährstoffeinträge und der Rückgang der Fischerei sind nur zwei davon. Nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die starke Umweltbelastung zu lindern und zugleich das „blaue“ Wachstum in der Ostseeregion zu fördern. Bis 2013 war vor allem das die Aufgabe des Interreg-geförderten Projekts SUBMARINER – Sustainable Uses of Baltic Marine Resources, eines auf drei Jahre befristeten Vorhabens. Nach Ablauf der Interreg-Förderung Ende 2013 konnten wir die damalige Projektstruktur mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit in das SUBMARINER-Netzwerk überführen, das nun als dauerhaftes Forum für innovative und nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen öffentliche und private Akteure zusammenbringt, um die im Projekt begonnene Arbeit fortzusetzen, auszuweiten und weitere Akteure einzubinden.

15.01.
2015

Die ersten drei Interreg B Programme sind genehmigt!

Projekteinreichungen im Ostseeraum bereits möglich

Kurz vor Weihnachten flatterten mir drei Emails in die Mailbox, über die ich mich besonders freute. Eine aus Wien, eine aus Salzburg und eine aus Rostock, alle mit demselben Inhalt: „The Programme has been adopted!“ – „Das Programm ist genehmigt!“ konnten die Programme Mitteleuropa, Alpenraum und Ostsee stolz vermelden. Das ist ein guter Start in das Jahr 2015: Drei der sechs Interreg B Programme, an denen Deutschland beteiligt ist, sind damit von der Kommission gebilligt und können anlaufen. Die anderen drei (Nordsee, Nordwesteuropa und Donauraum) werden hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft folgen.

05.12.
2014

Die Ostsee zu Gast in Warschau

Rückblick auf die Ostseeraumkonferenz

Gastgeberstadt Warschau bei Nacht. (Quelle: Jens Kurnol)

Es war mir fast ein wenig feierlich zumute, dass der große Tag nun endlich gekommen war, an dem wir das neue Ostseeprogramm der breiten Öffentlichkeit vorstellen durften. Nachdem ich in den letzten zwei Jahren mehrere hundert Sitzungsstunden in verschiedenen Ländern des Ostseeraumes verbracht habe, um an diesem Programm mitzuarbeiten, Förderinhalte und Bedingungen zu definieren und Kompromisse mit den anderen am Programm beteiligten Mitgliedsstaaten zu finden, ist das schon ein schönes Gefühl, wenn das Werk nun vollendet ist und in die Hände der Projektakteure gelegt werden kann. Jetzt sind endlich die Projektakteure am Zug!

11.11.
2014

Makroregionale Strategien und integrierte Regionalentwicklung – ein Widerspruch?

Was der neue Fokus für INTERREG bedeutet

Die Europäische Union fühlt sich nicht nur für ihr Gesamtterritorium zuständig, sondern auch für staatenübergreifende Teilräume, die als Makroregionen bezeichnet werden. Speziell mit den Ostsee- und Donaustrategien der EU von 2009 und 2011 haben neue politische Ansätze in die europäische Politik Einzug gehalten. Was makroregionale Strategien und integrierte Regionalentwicklung für INTERREG und die Projektausrichtung bedeuten, beantwortet Dr. Wilfried Görmar vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Interview.

17.10.
2014

INTERREG B verbindet

Rund 50 Interessierte beim deutsch-polnischen Netzwerktreffen in Berlin

Das Ernst-Reuter-Haus, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Berlin. (Quelle: Anja Bauriedel)

Die Ergebnisse der bisherigen transnationalen Zusammenarbeit zwischen  Deutschland und Polen können sich sehen lassen: In über 160 Projekten haben Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und Vereinen in den letzten Jahren miteinander gearbeitet. Mit dem Start der neuen Förderperiode 2014-2020 beginnt für viele von ihnen wieder die Suche nach passenden Ideen und Partnern. Gerade „Neulinge“, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit Interreg B gemacht haben, stehen da vor einer großen Herausforderung. Hinzu kommt der nicht zu unterschätzende Termindruck – bereits in wenigen Monaten starten die ersten Projektaufrufe. Höchste Zeit also, Projektskizzen weiterzuentwickeln und die richtigen Partner zu finden. Um dies zu erleichtern, haben wir gemeinsam mit dem polnischen Ministerium für Infrastruktur und Entwicklung am 14. Oktober eine neue Veranstaltungsform getestet: Ein Vernetzungstreffen für rund 50 potentielle Partner aus unseren beiden Ländern.