Interreg
07.02.
2017

EmpInno: Innovationspotenzial von mittelgroßen Städten und Regionen besser nutzen

Interview mit Gert Proba von der Wirtschaftsförderung Rostock

In der Förderperiode 2014-2020 hat die EU sogenannte „Regionale Innovationsstrategien zur intelligenten Spezialisierung“, kurz RIS3, als Voraussetzung für die Zuweisung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeführt. In Deutschland haben die Bundesländer die Hoheit über die einzelnen RIS3. Oftmals fehlen jedoch gerade in den mittelgroßen Städten und Regionen Europas noch die Erfahrung und die Kompetenz, um die geforderten Innovationsstrategien auch umzusetzen. Gert Proba ist Bereichsleiter für Bestandsentwicklung bei der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, die die Federführung beim Interreg-Projekt EmpInno innehat. Er erklärt im Interview, wie EmpInno mittelgroße Städte und Regionen im Ostseeraum dabei unterstützt, ihre RIS3-Strategien „mit Leben zu füllen“, um ihr vorhandenes Innovationspotenzial besser nutzen zu können.

0
17.03.
2015

Transnationale Zusammenarbeit und Europa 2020

Strategie „Europa 2020“ – Was bedeutet das?

Europa 2020 als Basis von Interreg B. (Quelle: European Union, 2015)

„Europa 2020 – Eine Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ ist die Wachstumsstrategie der Europäischen Union (EU) für das aktuelle Jahrzehnt. Die im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedete Strategie ist angesichts der großen europäischen Wirtschafts- und Finanzkrisen aufgesetzt worden, mit denen Europa seit dem Sommer 2007 zu kämpfen hat. Sie greift gleichzeitig aber auch die anderen großen europäischen Herausforderungen auf wie den Umgang mit dem Klimawandel, die steigenden Energiepreise oder den demographischen Wandel. Die Strategie soll der EU helfen, gestärkt aus den Krisen hervorzugehen.

10.02.
2015

Tolle Chancen für deutsche Partner im Interreg-Donauprogramm

Wie der gesamte Kooperationsraum profitiert

Bayerns Finanzstaatssekretär Hintersberger und Baden-Württembergs Europaminister Friedrich eröffnen das Donaubüro in Ulm. (Quelle: donaube connects)

Seit dem CADSES-Programm, in dem 18 Länder sowohl aus Mittel- als auch aus Süd- und Osteuropa vor rund acht Jahren zusammenarbeiten konnten, gab es für deutsche Projektpartner keine vergleichbaren Kooperationsmöglichkeiten mit den Regionen des Donauraums mehr. Und das, obwohl es hier doch so wichtige wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bezüge gibt! Aber bald ist es soweit und das neue Donauprogramm startet!

12.08.
2014

Der Donauraum stellt sich vor

Ein neuer Kooperationsraum mit deutscher Beteiligung

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten bei INTERREG! Passend zur neuen Förderperiode gibt es einen neuen Kooperationsraum für die transnationale Zusammenarbeit mit deutscher Beteiligung: den Donauraum. Er ist aus dem Kooperationsraum Südosteuropa hervorgegangen und in der Zukunft werden sich daran auch Deutschland und Tschechien beteiligen. Das neue transnationale Programm gilt dann für einen noch größeren geografischen Raum, den die Donau als gemeinsames Entwicklungsband verbindet. Ich freue mich über die Neugestaltung dieses Raums, in dem friedliches Zusammenarbeiten möglich ist, während in dessen Südteil vor wenigen Jahren noch Krieg geführt wurde.