Interreg
07.12.
2015

Das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit auf einen Blick

Entstehung, Inhalte und Ausblick auf die Zukunft des Programms

Foto von drei Leuten, die an einem Pfeil ziehen (© Trueffelpix - Fotolia.com)

In der Förderperiode von 2014 bis 2020 beteiligt sich Deutschland bei der transnationalen Zusammenarbeit in der Raumentwicklung (auch bezeichnet als Interreg B) an der Kooperation in den sechs Kooperationsräumen Alpen, Donauraum, Mitteleuropa, Ostsee, Nordsee und Nordwesteuropa. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit. Denn seit 2003 unterstützt der Bund einzelne Interreg-Projekte, an deren Zustandekommen und Durchführung er ein besonderes Interesse hat. Peter Jung (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) erklärt, wie der Bund konkret hilft und wagt einen Ausblick auf die kommenden Jahre der aktuellen Förderperiode.

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22.09.
2015

25 Jahre Interreg – ein Treppenwitz der Geschichte oder doch mehr?

Eindrücke, Impressionen und Einschätzungen zur Konferenz 25 Jahre Interreg am 15./16.09.2015 in Esch-Belval, Luxemburg

Feierliches Interreg-Jubliäum in Luxemburg. (Quelle: Brigitte Ahlke)

Ist das wirklich wahr? Ich bin mit Kollegen auf dem Weg nach Luxemburg zur Konferenz 25 Jahre Interreg, auf die wir uns im Vorfeld sehr gefreut haben. Dort wollten wir – durchaus auch ein bisschen stolz, als kleines Rädchen im Getriebe daran mitgewirkt zu haben – auf bisher Erreichtes zurückblicken. Darauf, dass wir durch territoriale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg – sei es im Grenzraum, in transnationalen Makroregionen oder interregional – einen Beitrag zur Überwindung von Grenzbarrieren, zu einem besseren Verständnis von gemeinsamen Herausforderungen und zu gemeinsamen Lösungen geleistet haben – kurzum zu einem integrierten Europa. Und wir wollten natürlich auch den Blick in die Zukunft richten. Wie geht es weiter? Wie sollten wir die europäische territoriale Zusammenarbeit zukünftig ausrichten? Was hat sich bewährt, was nicht? Was können wir verbessern?

01.09.
2015

„Eine Grenze sollte nur noch die Bedeutung einer Verwaltungslinie haben“

Interview mit Jens Gabbe anlässlich des 25. Interreg-Jubiläums

Gerade einmal 24 Grenzregionen in organisierter oder nicht organisierter Form ermittelte der Europarat 1971. Heute gibt es in der EU und ihren Nachbarländern rund 200 Regionen, in denen die Bewohner nicht nur wirtschaftliche, sondern auch sozio-kulturelle Barrieren abbauen. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet Interreg, das in diesen Tagen sein 25. Jubiläum feiert. Schon deutlich länger begleitet Jens Gabbe, Ehrenvorsitzender der 1971 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) und ehemaliger Geschäftsführer der ersten Initiative für grenzüberschreitende Gebietsentwicklung, der EUREGIO, die Zusammenarbeit in Europa. Im Interview spricht er über die Potenziale transnationaler Zusammenarbeit und die Notwendigkeit, eigenständige Strukturen aufzubauen.

04.03.
2015

Wie es mit einem ehemaligen Interreg-Projekt weitergeht

Das SUBMARINER-Netzwerk für den Ostseeraum

Fischerei ist ein zentrales Thema bei der Entwicklung des Ostseeraums. (Quelle: positief/iStock Photo)

Die Ostsee steht vor enormen Herausforderungen. Hohe Nährstoffeinträge und der Rückgang der Fischerei sind nur zwei davon. Nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die starke Umweltbelastung zu lindern und zugleich das „blaue“ Wachstum in der Ostseeregion zu fördern. Bis 2013 war vor allem das die Aufgabe des Interreg-geförderten Projekts SUBMARINER – Sustainable Uses of Baltic Marine Resources, eines auf drei Jahre befristeten Vorhabens. Nach Ablauf der Interreg-Förderung Ende 2013 konnten wir die damalige Projektstruktur mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit in das SUBMARINER-Netzwerk überführen, das nun als dauerhaftes Forum für innovative und nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen öffentliche und private Akteure zusammenbringt, um die im Projekt begonnene Arbeit fortzusetzen, auszuweiten und weitere Akteure einzubinden.

02.02.
2015

Interreg: Eine gemeinsame Marke für nachhaltige Erfolge

INTERACT stellt Promo-Video für neues Corporate Design vor

Das neue Interreg-Logo. (Quelle: INTERACT)

Interreg verbindet. Meistens jedenfalls. Denn beim Logo waren sich die Länder und Programme bisher eher uneinig, entwickelten ihr Design nach eigenem Gusto, in verschiedenen Farben und Stilrichtungen. Dies soll sich nun ändern.  Um die stärkere Verbindung zwischen den beteiligen Ländern, den Kooperationsräumen und den Projekten selbst zu demonstrieren, hat INTERACT ein neues gemeinsames Logo für die europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ) bei Interreg entwickelt. Guillaume Terrien, Kommunikationsverantwortlicher des INTERACT Point Viborg (Dänemark), erklärt im Interview, wie das neue Corporate Design entstand und welche Impulse es der transnationalen Zusammenarbeit in Europa geben soll.

23.09.
2014

Projektentwicklung und Partnersuche in Gent

Vorbereitungsworkshop für die ersten neuen Nordseeprojekte

Gent, Schauplatz des „Transnational Project Development Seminar and Partner Search“ im Nordseeraum. (Quelle: Petra Devillers)

Ich war noch nie zuvor in Gent. Das ist schade, wie ich mittlerweile weiß. Diese Stadt ist nicht nur schön für eine Besichtigung, sie hat auch eine Dynamik, die sich mit Worten nur schwer ausdrücken lässt. Warum ich das schreibe? Weil genau das ein wichtiger Aspekt transnationaler Zusammenarbeit ist: INTERREG bringt uns über unsere bisherigen Grenzen hinaus. Und das nicht nur räumlich, sondern vor allem auch thematisch, denn so manches Mal findet man dabei wahren Perlen.

09.09.
2014

Wer. Was. Wie.

Bestandsaufnahme und Pläne im Alpenraumprogramm: Wie können neue Projektpartner gewonnen werden?

Der Alpenraum hat Großes vor. Genauer gesagt, er will wachsen. Nicht im geographischen Sinne, sondern was die Vielfalt der beteiligten Projektakteure im Rahmen von INTERREG V B anbelangt. Um zu wachsen, ist es erst einmal sinnvoll, den Status Quo zu betrachten. Wer sind unsere bisherigen Projektpartner? Was hat die Ideen ausgemacht, die es in die Förderung geschafft haben? Und letztlich stellt sich die Frage: Wie schaffen wir es, neue Akteure zu begeistern und für die Mitwirkung in Projekten zu gewinnen?