Interreg
22.02.
2018

AREA 21: Innovative Kooperationsmodelle führen zu mehr Energieeffizienz in städtischen Quartieren

Interview mit Prof. Dr. Knieling von der HafenCity Universität Hamburg

Photovoltaik © SCHAU.MEDIA/pixelio.de

Um das Klima zu schützen und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, müssen die Städte im Ostseeraum ihren Energieverbrauch senken. Große Potenziale bei der Energieeinsparung bieten ältere Häuser, die gegenwärtig unzureichend wärmegedämmt sind oder veraltete Heizungsanlagen haben. Das Interreg-Projekt „AREA 21 - Baltic Smart City Areas for the 21st Century“ möchte auf der Ebene von Wohnvierteln den Städten dabei helfen, Energie effizienter zu nutzen. Mit neuen Kooperationsmodellen, die sowohl Hausbesitzer und Bewohner, als auch Energieversorger in die Energieplanung einbeziehen, soll der Gebäudebestand langfristig klimaneutral werden. Prof. Dr. Jörg Knieling von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) erläutert im Interview, wie durch Kooperationen klimafreundliche Stadtentwicklung gestaltet werden kann.

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11.07.
2017

Energieeffiziente LED-Beleuchtung im öffentlichen Raum

Interview mit Evgenia Mahler zum Projekt „Dynamic Light“

Dynamic Light, © Evgenia Mahler

Das Mitteleuropa-Projekt Dynamic Light beschäftigt sich mit einer bedarfsgerechten Beleuchtung im öffentlichen Raum. Der heutige Stand der LED-Technologie bietet viele intelligente Lösungen für eine innovative und energieeffiziente Lichtgestaltung. Um die möglichen Verbesserungen zugänglich zu machen, müssen sie jedoch zuerst auf ihre Wirkung hin erprobt werden. Ziel ist es, die Akzeptanz für eine energieeffiziente öffentliche Beleuchtung bei den Bürgern und den verantwortlichen Planern zu erhöhen. Projektmanagerin Evgenia Mahler von der Hochschule Wismar erklärt im Interview, wie die Projektpartner dieses Ziel erreichen möchten.

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20.06.
2017

Akteure für Sanierungsvorhaben im Quartier aktivieren

Interview mit CAN-Projektmanagerin Jenny-Claire Keilmann vom Klima-Bündnis

Essen, © Michael Schwettmann

Städte mit ihrem großen Gebäudebestand und der dazugehörigen Infrastruktur spielen für die Energie- und Klimaziele eine wichtige Rolle. Denn auf sie entfallen rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Europa. Die Strategie „Europa 2020“ fordert bis 2020 eine Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und des Energieverbauch um jeweils 20 Prozent. Das Projekt Climate Active Neighbourhoods (CAN) trägt dazu bei, diese Ziele in Stadtquartieren Nordwesteuropas zu erreichen. Wie das gelingen kann und worauf das Projektkonsortium seinen Fokus gelegt hat, erzählt Projektmanagerin Jenny-Claire Keilmann im Interview. Sie arbeitet beim Klima-Bündnis, das das Interreg-Projekt federführend koordiniert.

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