Interreg
14.02.
2017

Feste Kooperationsstrukturen für die maritime Raumordnung in der Nordsee etablieren

Partnertreffen des Projektes NorthSEE in Berlin

In der Nordseeregion ist die maritime Raumordnung (MRO) sehr dynamisch. Mitunter gegenläufige nationale Ziele und Strategien prägen die Entwicklung der Gewässernutzung. Um eine konsistente und grenzüberschreitende Planung im Sinne der EU-Richtlinie der MRO umsetzen zu können, ist eine enge Abstimmung und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Planungsbehörden erforderlich. Das Projekt NorthSEE will den Grundstein für den Aufbau solcher fester Kooperationsstrukturen legen. Vom 16. bis 18. Januar 2017 trafen sich die NorthSEE Projektpartner im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin. Worum es dabei ging und was bislang im Projekt erreicht wurde, erzählt Ulrich Scheffler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das die Federführung im Projekt innehat.

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15.11.
2016

Interreg ist mehr als nur ein Förderprogramm!

EU-Kommission diskutiert mit Interreg-Experten die Zukunft der transnationalen Programme

Vortrag von Dr. Erdmenger, © Interact

Warum arbeiten wir transnational zusammen? Was sind unsere Ziele? Wie können wir Ergebnisse messen und sollte „Zählbarkeit“ ein Erfolgsindikator sein? Was ist der „immaterielle Nutzen“ von Interreg und wie stellen wir ihn dar? Über diese und weitere Fragen diskutiert die EU-Kommission derzeit mit Experten der „Interreg-Familie“ im Rahmen der Workshop-Reihe „Interreg post 2020“. Über allem steht die große Frage, wie die transnationalen Programme aussehen sollen, wenn 2020 die nächste europäische Förderperiode beginnt. Dr. Katharina Erdmenger, Referatsleiterin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, berichtet über die Ergebnisse des zweiten Workshops am 8. und 9. November 2016 in Amsterdam und erzählt, warum solche Treffen auch „Orte der europäischen Begegnung“ sind und heute wichtiger als je zuvor.

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09.11.
2016

Was Interreg bewirken kann – und was Interreg bewirken soll

Interreg-Spezialisten in der Diskussion © Sina Redlich

Was kann Interreg bewirken? Das diskutierten 30 Interreg-Spezialisten aus Deutschland und Europa am 2. November 2016 im Bundesministerium für Verkehr und digitalie Infrastruktur (BMVI) in Berlin. Anlass für das Treffen waren die Ergebnisse einer von BMVI und BBSR in Auftrag gegebenen Untersuchung zu den Wirkungen der Interreg IVB-Projekte (Förderperiode 2007-2013). Schnell wurde klar, dass die Teilnehmer es nicht bei der Betrachtung der abgeschlossenen Programmperiode belassen wollten.

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18.12.
2015

2015: Ein gutes Jahr für Interreg

Ein persönlicher Rückblick.

Von neuen Förderprojekten über neue Verfahren, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bargen, bis hin zu einem gänzlich neuen Politikfeld: Warum 2015 ein gutes Jahr für Interreg war und weshalb Interreg in Anbetracht der Flüchtlingskrise und Diskussion über neue Grenzen zu einem Symbol für das freie, offene Europa geworden ist, erklärt Dr. Katharina Erdmenger vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in ihrem persönlichen Jahresrückblick. 

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07.12.
2015

Das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit auf einen Blick

Entstehung, Inhalte und Ausblick auf die Zukunft des Programms

Foto von drei Leuten, die an einem Pfeil ziehen (© Trueffelpix - Fotolia.com)

In der Förderperiode von 2014 bis 2020 beteiligt sich Deutschland bei der transnationalen Zusammenarbeit in der Raumentwicklung (auch bezeichnet als Interreg B) an der Kooperation in den sechs Kooperationsräumen Alpen, Donauraum, Mitteleuropa, Ostsee, Nordsee und Nordwesteuropa. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit. Denn seit 2003 unterstützt der Bund einzelne Interreg-Projekte, an deren Zustandekommen und Durchführung er ein besonderes Interesse hat. Peter Jung (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) erklärt, wie der Bund konkret hilft und wagt einen Ausblick auf die kommenden Jahre der aktuellen Förderperiode.

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03.09.
2015

25 Jahre Freiheit und Einheit – Dialog mit den Bürgern

Interreg-Stand im BMVI gut besucht

Am 29. und 30. August waren das Bundeskanzleramt und die Türen der Bundesministerien in Berlin offen, damit die interessierten Bürger einen Einblick in die Arbeit der Bundesregierung bekommen können. Auch die Türen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in der Invalidenstraße waren offen, wo das Ministerium und verschiedene Behörden aus dem Geschäftsbereich die Besucher an etwa 50 Ständen mit vielen interessanten Themen erwarteten. Rund 156.000 Gäste haben den Tag der offenen Tür besucht und sich über aktuelle Themen der Bundesregierung informiert. Schwerpunktthemen waren unter anderem "25 Jahre Deutsche Einheit", die Digitale Agenda und der Bürgerdialog "Gut leben". Planung für ein gutes Leben in einem vereinten Europa sind Themen, wozu auch die europäische Raumentwicklungspolitik und das Programm Interreg B beitragen.