Interreg
04.12.
2017

Gestartet und Fahrt aufgenommen!

Eindrücke vom ersten Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum

Musikalische Untermalung durch Steibinger Alphornbläser ©Susanne Ast

Fast zwei Jahre gibt es jetzt die EU-Strategie für den Alpenraum. Wo stehen wir? Welche Ergebnisse können wir vorweisen? Und wie geht es weiter? Hierauf Antworten zu finden und in einen Austausch mit den rund 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den europäischen Alpenstaaten zu treten, hat mich motiviert, zum ersten Jahresforum der EU-Alpenstrategie zu fahren. Im Rahmen des Forums, das am 23. und 24. November 2017 in München stattfand, gab es ergänzend ein Bürgerforum mit einem Bürgerdialog der Europäischen Kommission, eine Jugendkonferenz sowie eine umfangreiche Begleitausstellung.

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26.10.
2017

C-TEMAlp: Traditions-Unternehmen im Alpenraum erhalten

Interview mit Martina Agosti von der Italienischen Handelskammer München-Stuttgart

Büro, © Marc Müller, pexels.com

Der demografische Wandel und die globale Wettbewerbsfähigkeit sind im Alpenraum eine große Herausforderung für den Fortbestand von Unternehmen in traditionellen Produktionsbereichen. Das Projekt C-TEMAlp (Continuity of Traditional Enterprises in Mountain Alpine Space Areas) zielt darauf ab, diese kleinen und mittleren Unternehmen zu erhalten und sie beim Generationenwechsel und der Geschäftsübertragung zu unterstützen. Wie dies gelingen kann, erzählt Projektmanagerin Martina Agosti von der Italienischen Handelskammer München-Stuttgart.

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17.01.
2017

GRETA: Erdwärme als klimaschonende Energie-Alternative

Interview mit Christine Haas von der TU München

Erdwärme, Fachbegriff „oberflächennahe Geothermie“, ist die regenerative Energiequelle aus den oberen zehn bis 400 Metern unserer Erde und vielseitig einsetzbar. So etwa zur Heizung und Kühlung von Gebäuden mit Hilfe von Erdwärmepumpen, oder zur direkten Kühlung, zum Beispiel mit Grundwasser. Im Vergleich zu Photovoltaik oder Windenergie ist sie in der politischen Diskussion jedoch noch relativ unterrepräsentiert. Das von der TU München federführend koordinierte Projekt GRETA möchte dazu beitragen, das oberflächennahe geothermische Potential der Partnerregionen flächendeckend zu erfassen. Kommunen und Planer sollen zudem mit Leitlinien und Weiterbildungen bei der Anwendung unterstützt werden. Projektmanagerin Christine Haas von der TU München erklärt im Interview, welche Möglichkeiten die oberflächennahe Erdwärme für den Alpenraum bietet.

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20.10.
2015

Ideen teilen, passende Projektpartner finden

Wie Interreg-Interessierte on- und offline Kooperationen anbahnen können

Nicht nur auf Messen und Veranstaltungen können sich Interreg-Partner finden. (Quelle: BMF – Burkhardt Mayer Fotografie GbR)

Wie knüpft man die ersten Kontakte nach Frankreich, Slowenien oder Italien, wenn man bislang noch keinen Grund zur Zusammenarbeit hatte? In meiner Funktion als National Contact Point schreiben mich immer wieder Institutionen aus dem Alpenraum an, die sich in einem Projekt zu einem bestimmten Thema engagieren möchten und mir ihre Kompetenzfelder vorstellen – und auf der Suche nach passenden Partnern sind.

18.08.
2015

Gut vernetzt: Transnationale Zusammenarbeit online

Die Webseiten, Twitter-Accounts und Newsletter der Programme

Twitter wird zunehmend wichtiger Kanal. (Quelle: Twitter)

Der Austausch mit potenziellen Projektpartnern, ein Blick über den Tellerrand von der Nordsee in die Alpen (und umgekehrt) oder die Suche nach Informationen rund um die Antragsstellung: Das Internet wird zunehmend wichtige Unterstützung für die Akteure der transnationalen Zusammenarbeit in Europa. Die Programme teilen hier ihre Neuigkeiten, starten Aufrufe und dokumentieren erfolgreiche Projekte. Wer ständig auf dem Laufenden bleiben will, ist auf Twitter richtig, Hintergründiges gibt es zum Beispiel auf dem Blog des Nordwest-Europa-Programms – den Überblick und Klicktipps erhalten Sie hier.

03.06.
2015

"Kooperationen über Interreg hinaus schaffen"

Roland Arbter aus dem österreichischen Bundeskanzleramt im Gespräch

Österreich ist mit seiner zentralen Lage innerhalb der Europäischen Union, durch Grenzen mit acht Nachbarstaaten und durch vielfältige funktionsräumliche Beziehungen zu benachbarten Regionen ein wichtiger Akteur der transnationalen Zusammenarbeit in Europa. Roland Arbter, in der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik des Österreichischen Bundeskanzleramts für die Koordination von Programmen zur internationalen Zusammenarbeit und grenzübergreifenden Regionalentwicklung verantwortlich, berichtet über Herausforderungen und Chancen.

02.06.
2015

Wasserstandsmeldung: Projektskizzen und Prioritätenwahl

Ergebnisse und Erkenntnisse aus den ersten vier Interreg-Calls

Während der erste Call im Nordseeraum noch läuft und die Interessierten im Donauraum weiterhin auf den Startschuss warten, sind in den andern vier Räumen nach den Antragstellern nun die Programmbehörden dran: Die potenziellen Interreg-Partner haben insgesamt 1.203 Projektskizzen eingereicht, die es zu prüfen gilt. Welche Idee bietet einen echten Mehrwert für die transnationale Zusammenarbeit in Europa? Wo liegt großes Innovationspotenzial und wo ist die institutionelle Struktur der Konsortien vielversprechend

28.04.
2015

Die Alpen-Adria-Allianz

Ein wichtiger Baustein der erfolgreichen europäischen Regionalpolitik

Die europäische Regionalpolitik ist ein weites Feld, ein spannendes und komplexes dazu. Mein persönliches und fachliches Interesse an den historischen Regionen Europas intensivierte sich während eines Studiensemesters in Barcelona: Ich entschied, meine Magisterarbeit der politischen Analyse Kataloniens zu widmen. Während meiner Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet vertiefte sich meine Neugier für weitere Formen des Regionalismus in Europa und ich erkannte schnell den dort vorhandenen Forschungsbedarf. Besonders die sogenannten Arbeitsgemeinschaften waren noch viel zu wenig beleuchtet, wenngleich sie in ihrer Struktur und vor ihrem historischen Hintergrund meiner Meinung nach einmalig waren. Die Arbeitsgemeinschaft der Alpen-Adria-Allianz stach dabei für mich am meisten hervor – und ist auch heute noch wichtiger Baustein der europäischen Regionalpolitik.

31.03.
2015

"Typisch Interreg" – gibt es das? Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Eines der aktivsten Länder der transnationalen Kooperation berichtet über seine Erfahrungen

Baden-Württemberger gelten landläufig nun nicht eben als extrovertiert und allem Neuen mit großer Offenheit und Enthusiasmus gegenübertretend. Und auch in der liebevollen Bezeichnung "Ländle" kommt nicht gerade kosmopolitische Weltoffenheit zum Ausdruck. Doch im Bereich der transnationalen Kooperation zeigt Baden-Württemberg großes Engagement und mit fast 92 Projekten und 112 Partnern unterstrich das Land in der vergangenen Förderperiode seinen Spitzenplatz im Bereich der transnationalen und interregionalen Kooperation.

Aber was ist für ein Land wie Baden-Württemberg das Spannende an Interreg und woher rührt das große Interesse? Und was daran ist "typisch Interreg"?

15.01.
2015

Die ersten drei Interreg B Programme sind genehmigt!

Projekteinreichungen im Ostseeraum bereits möglich

Kurz vor Weihnachten flatterten mir drei Emails in die Mailbox, über die ich mich besonders freute. Eine aus Wien, eine aus Salzburg und eine aus Rostock, alle mit demselben Inhalt: „The Programme has been adopted!“ – „Das Programm ist genehmigt!“ konnten die Programme Mitteleuropa, Alpenraum und Ostsee stolz vermelden. Das ist ein guter Start in das Jahr 2015: Drei der sechs Interreg B Programme, an denen Deutschland beteiligt ist, sind damit von der Kommission gebilligt und können anlaufen. Die anderen drei (Nordsee, Nordwesteuropa und Donauraum) werden hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft folgen.

09.12.
2014

Stakeholder-Konferenz: Regionen fordern „bottom-up“-Prinzip

1.250 Teilnehmer diskutieren die inhaltliche und politische Gestaltung der Alpenraumstrategie

Die Stakeholder-Konferenz im Hightech-Zelt. (Quelle: Dr. Peter Eggensberger)

Wer an der Innovationsfähigkeit der großen Metropolen im Umfeld der Alpen gezweifelt hatte, wurde bereits bei der Ankunft zur Stakeholder-Konferenz zur EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) eines Besseren belehrt: Im Innenhof des Verwaltungsgebäudes der Region Lombardei stand ein beheiztes Zelt – mit Hightech-Ausstattung vom Feinsten. Aber keine Sorge, alles „Green Energy“, wie von der Lombardei versichert wurde! Mit dieser Green Infrastructure sind wir also gerade noch mal am alpinen Treibhauseffekt vorbeigeschrammt. Und trotz Streik der Lufthansapiloten schafften es unter die 1.250 (!) angemeldeten Teilnehmer am 1. und 2. Dezember 2014 auch einige Deutsche.

28.10.
2014

Internationale INTERREG-Partner treffen zusammen

Auftaktkonferenz Alpenraum in Salzburg

Ideen-Arena: Alte und neue Partner im Alpenraumprogramm tauschen sich aus. (Quelle: Bernd Käferböck Photography)

Jetzt geht es endlich richtig los! Mit diesem Gefühl habe ich mich auf den Weg zur Alpine Space Conference „Building on Experience: Cooperation towards 2020“ am 21. und 22. Oktober 2014 nach Salzburg gemacht.

09.09.
2014

Wer. Was. Wie.

Bestandsaufnahme und Pläne im Alpenraumprogramm: Wie können neue Projektpartner gewonnen werden?

Der Alpenraum hat Großes vor. Genauer gesagt, er will wachsen. Nicht im geographischen Sinne, sondern was die Vielfalt der beteiligten Projektakteure im Rahmen von INTERREG V B anbelangt. Um zu wachsen, ist es erst einmal sinnvoll, den Status Quo zu betrachten. Wer sind unsere bisherigen Projektpartner? Was hat die Ideen ausgemacht, die es in die Förderung geschafft haben? Und letztlich stellt sich die Frage: Wie schaffen wir es, neue Akteure zu begeistern und für die Mitwirkung in Projekten zu gewinnen?