Interreg

2014

16.12.
2014

INTERREG B – Zusammenarbeit in Europa

Rückblick auf das Jahr 2014

Schon seit Jahren fördert die Europäische Union die Zusammenarbeit in der Raumentwicklung über Grenzen in Europa hinweg mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Damit wird den Schwierigkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, die sich vor allem aus den unterschiedlichen Sprachen und Verwaltungskulturen ergeben, Rechnung getragen und zugleich der Zusammenhalt in Europa oder zumindest das Gefühl des Zusammenhalts in Europa gefördert. Eine Förderperiode dauert dabei sieben Jahre; das Jahr 2014 war als Übergangsjahr stark geprägt durch das Auslaufen der Förderperiode 2007 – 2013 (INTERREG IV) und  das Anlaufen der Förderperiode 2014 – 2020 (INTERREG V).

09.12.
2014

Stakeholder-Konferenz: Regionen fordern „bottom-up“-Prinzip

1.250 Teilnehmer diskutieren die inhaltliche und politische Gestaltung der Alpenraumstrategie

Die Stakeholder-Konferenz im Hightech-Zelt. (Quelle: Dr. Peter Eggensberger)

Wer an der Innovationsfähigkeit der großen Metropolen im Umfeld der Alpen gezweifelt hatte, wurde bereits bei der Ankunft zur Stakeholder-Konferenz zur EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) eines Besseren belehrt: Im Innenhof des Verwaltungsgebäudes der Region Lombardei stand ein beheiztes Zelt – mit Hightech-Ausstattung vom Feinsten. Aber keine Sorge, alles „Green Energy“, wie von der Lombardei versichert wurde! Mit dieser Green Infrastructure sind wir also gerade noch mal am alpinen Treibhauseffekt vorbeigeschrammt. Und trotz Streik der Lufthansapiloten schafften es unter die 1.250 (!) angemeldeten Teilnehmer am 1. und 2. Dezember 2014 auch einige Deutsche.

05.12.
2014

Die Ostsee zu Gast in Warschau

Rückblick auf die Ostseeraumkonferenz

Gastgeberstadt Warschau bei Nacht. (Quelle: Jens Kurnol)

Es war mir fast ein wenig feierlich zumute, dass der große Tag nun endlich gekommen war, an dem wir das neue Ostseeprogramm der breiten Öffentlichkeit vorstellen durften. Nachdem ich in den letzten zwei Jahren mehrere hundert Sitzungsstunden in verschiedenen Ländern des Ostseeraumes verbracht habe, um an diesem Programm mitzuarbeiten, Förderinhalte und Bedingungen zu definieren und Kompromisse mit den anderen am Programm beteiligten Mitgliedsstaaten zu finden, ist das schon ein schönes Gefühl, wenn das Werk nun vollendet ist und in die Hände der Projektakteure gelegt werden kann. Jetzt sind endlich die Projektakteure am Zug!

11.11.
2014

Makroregionale Strategien und integrierte Regionalentwicklung – ein Widerspruch?

Was der neue Fokus für INTERREG bedeutet

Die Europäische Union fühlt sich nicht nur für ihr Gesamtterritorium zuständig, sondern auch für staatenübergreifende Teilräume, die als Makroregionen bezeichnet werden. Speziell mit den Ostsee- und Donaustrategien der EU von 2009 und 2011 haben neue politische Ansätze in die europäische Politik Einzug gehalten. Was makroregionale Strategien und integrierte Regionalentwicklung für INTERREG und die Projektausrichtung bedeuten, beantwortet Dr. Wilfried Görmar vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Interview.

28.10.
2014

Internationale INTERREG-Partner treffen zusammen

Auftaktkonferenz Alpenraum in Salzburg

Ideen-Arena: Alte und neue Partner im Alpenraumprogramm tauschen sich aus. (Quelle: Bernd Käferböck Photography)

Jetzt geht es endlich richtig los! Mit diesem Gefühl habe ich mich auf den Weg zur Alpine Space Conference „Building on Experience: Cooperation towards 2020“ am 21. und 22. Oktober 2014 nach Salzburg gemacht.

17.10.
2014

INTERREG B verbindet

Rund 50 Interessierte beim deutsch-polnischen Netzwerktreffen in Berlin

Das Ernst-Reuter-Haus, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Berlin. (Quelle: Anja Bauriedel)

Die Ergebnisse der bisherigen transnationalen Zusammenarbeit zwischen  Deutschland und Polen können sich sehen lassen: In über 160 Projekten haben Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und Vereinen in den letzten Jahren miteinander gearbeitet. Mit dem Start der neuen Förderperiode 2014-2020 beginnt für viele von ihnen wieder die Suche nach passenden Ideen und Partnern. Gerade „Neulinge“, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit Interreg B gemacht haben, stehen da vor einer großen Herausforderung. Hinzu kommt der nicht zu unterschätzende Termindruck – bereits in wenigen Monaten starten die ersten Projektaufrufe. Höchste Zeit also, Projektskizzen weiterzuentwickeln und die richtigen Partner zu finden. Um dies zu erleichtern, haben wir gemeinsam mit dem polnischen Ministerium für Infrastruktur und Entwicklung am 14. Oktober eine neue Veranstaltungsform getestet: Ein Vernetzungstreffen für rund 50 potentielle Partner aus unseren beiden Ländern. 

08.10.
2014

KMU als wichtige INTERREG-Partner

Wie sie mehr in die Projekte eingebunden werden können

Regionalentwicklung bedeutet immer auch Entwicklung der Wirtschaftskraft. Darum ist es stets das Anliegen von INTERREG gewesen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Förderprojekte einzubeziehen. Sie bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und sollen in der neuen Förderperiode verstärkt angesprochen werden.

23.09.
2014

Projektentwicklung und Partnersuche in Gent

Vorbereitungsworkshop für die ersten neuen Nordseeprojekte

Gent, Schauplatz des „Transnational Project Development Seminar and Partner Search“ im Nordseeraum. (Quelle: Petra Devillers)

Ich war noch nie zuvor in Gent. Das ist schade, wie ich mittlerweile weiß. Diese Stadt ist nicht nur schön für eine Besichtigung, sie hat auch eine Dynamik, die sich mit Worten nur schwer ausdrücken lässt. Warum ich das schreibe? Weil genau das ein wichtiger Aspekt transnationaler Zusammenarbeit ist: INTERREG bringt uns über unsere bisherigen Grenzen hinaus. Und das nicht nur räumlich, sondern vor allem auch thematisch, denn so manches Mal findet man dabei wahren Perlen.

09.09.
2014

Wer. Was. Wie.

Bestandsaufnahme und Pläne im Alpenraumprogramm: Wie können neue Projektpartner gewonnen werden?

Der Alpenraum hat Großes vor. Genauer gesagt, er will wachsen. Nicht im geographischen Sinne, sondern was die Vielfalt der beteiligten Projektakteure im Rahmen von INTERREG V B anbelangt. Um zu wachsen, ist es erst einmal sinnvoll, den Status Quo zu betrachten. Wer sind unsere bisherigen Projektpartner? Was hat die Ideen ausgemacht, die es in die Förderung geschafft haben? Und letztlich stellt sich die Frage: Wie schaffen wir es, neue Akteure zu begeistern und für die Mitwirkung in Projekten zu gewinnen?

26.08.
2014

Was ein Deutscher Ausschuss tut

Blick hinter die Kulissen des INTERREG B-Alltags

Abstimmung, Beratung und Vernetzung sind das Alltagsgeschäft der Gremien und Ausschüsse, die den Weg für die transnationale Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG B bereiten. Neben dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sind es in besonderem Maße auch die Vertreter der Bundesländer, die ihren Beitrag leisten, um die Projektarbeit erfolgreich zu gestalten. Einblicke, wie viel Arbeit dahinter steckt und wo die besonderen Herausforderungen liegen, gibt Petra Schelkmann, Vorsitzende des Deutschen Ausschusses im Kooperationsraum Nordwesteuropa (NWE).

12.08.
2014

Der Donauraum stellt sich vor

Ein neuer Kooperationsraum mit deutscher Beteiligung

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten bei INTERREG! Passend zur neuen Förderperiode gibt es einen neuen Kooperationsraum für die transnationale Zusammenarbeit mit deutscher Beteiligung: den Donauraum. Er ist aus dem Kooperationsraum Südosteuropa hervorgegangen und in der Zukunft werden sich daran auch Deutschland und Tschechien beteiligen. Das neue transnationale Programm gilt dann für einen noch größeren geografischen Raum, den die Donau als gemeinsames Entwicklungsband verbindet. Ich freue mich über die Neugestaltung dieses Raums, in dem friedliches Zusammenarbeiten möglich ist, während in dessen Südteil vor wenigen Jahren noch Krieg geführt wurde.

05.08.
2014

„Harmonise, Simplify, Improve"

Was das Motto für die neue Förderperiode bedeutet

Das Schöne an einer neuen Förderperiode ist, dass alles bisher Dagewesene auf den Prüfstand kommt. Die Beteiligten haben die Entwicklungen der Vergangenheit beobachtet, mögliche Probleme erkannt und ihre Lehren daraus gezogen. Bei INTERREG B werden diese Lehren – natürlich stark vereinfacht – im Motto der Förderperiode 2014-2020 zusammengefasst. „Harmonise, Simplify, Improve“ sind die drei Schlagworte, an denen wir uns auch in den kommenden sechs Jahren orientieren wollen.

29.07.
2014

Zusammen bringen, was zusammen gehört.

Ein Rückblick auf die Jahreskonferenz Mitteleuropa in Wien

Gerade in Zeiten der Krise sind Zusammenhalt und länderübergreifende Kooperation wichtiger denn je. Nun also stand Wien während der Jahreskonferenz am 1. und 2. Juli 2014 im Zeichen der transnationalen Zusammenarbeit in Mitteleuropa in den kommenden Jahren. Das Programm war abwechslungsreich, die Podiumsdiskussion äußerst spannend und die Themenvielfalt in den Workshops groß. Kurzum: Es war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung für die neue Förderperiode.

22.07.
2014

3. Jahresforum zur Donaustrategie

Neues Governance-System beschlossen

Erfolgversprechend: Aktiver Austausch der Teilnehmer des Jahresforums in Wien (Quelle: EU-Förderagentur GmbH PAC 10)

Unter dem Motto „Wir wachsen zusammen – zusammen wachsen wir“ haben Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beim 3. Jahresforum zur EU-Donauraumstrategie in Wien über die Zukunft der Region diskutiert und weitreichende Entscheidungen getroffen. Der Donauraum ist auch ein Kooperationsraum des Programms für transnationale Zusammenarbeit INTERREG B von 14 Staaten im Wassereinzugsbereich der Donau. Die Themenschwerpunkte im Donauraum liegen unter anderem auf der Innovationsförderung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Einrichtung von effizienteren Verwaltungen im Donauraum. Als Vertreterin des Staatsministeriums Baden-Württemberg – neben Bayern das zweite am Donauraum beteiligte Bundesland – hat auch Christina Diegelmann am Jahresforum in der österreichischen Hauptstadt teilgenommen. Sie berichtet im Interview über die Beschlüsse, die Diskussionen und ihren ganz persönlichen Eindruck vom Jahresforum.

17.07.
2014

Auftakt in Aberdeen

Jahreskonferenz stößt auf reges Interesse

440 Teilnehmer, zwei Tage und ein Tenor: There are no strangers in the room, only friends and partners you haven’t met yet. Die Jahreskonferenz des Nordseeraums in Aberdeen Ende Juni war ein großer Erfolg. So viele Interessierte wie nie fanden sich in Schottland zusammen. Wir konnten zahlreiche Bekannte begrüßen, die sich freuten, dass es mit INTERREG in der neuen Förderperiode weitergeht und über den neuen Programmentwurf schon erstaunlich gut informiert waren. Dazu kamen Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren und dafür gleich die geballten Informationen an die Hand bekamen.

15.07.
2014

Warum ein Blog?

Was unsere neue Plattform Ihnen bietet

Ein herzliches Willkommen allen Neugierigen und Interessierten auf unserem INTERREG-Blog!

INTERREG, das heißt: Zusammenarbeit. Grenzenlos. In dem EU-weiten Förderprogramm, das wir als Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Deutschland betreuen, entstehen spannende Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Wirtschaft und Mobilität. Wir wollen diesen tollen Ideen und den Menschen, die sich für die transnationale Zusammenarbeit in Europa einsetzen, auf diesem Blog ab sofort eine ganz eigene Bühne bieten und ihre Entwicklung miterleben.