Interreg

Juli 2017

31.07.
2017

„Jeder Jeck ist anders, jede Region, jeder Raum hat andere Bedürfnisse“

Adam Radvanszki zieht Bilanz über seine Zeit beim BBSR, die Bedeutung der europäischen Raumentwicklung und die verschiedenen Arbeitsstrukturen in den Mitgliedstaaten

Adam Radvanszki bei einem Vortrag im Rahmen von Interact © Bildarchiv der Region Bratislava

Als ich 2012 im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Referat „Europäische Raum- und Stadtentwicklung“ angefangen habe, kamen mir die Aufgaben bekannt vor. Ich hatte davor in einem ähnlichen Institut von nationaler Bedeutung gearbeitet, in einem ähnlichen Referat mit einem sehr ähnlichen thematischen Portfolio – nur in einem anderen Land, in Ungarn. „Europa ist doch eins, die Ziele der europäischen Stadt- und Raumentwicklung haben wir doch gemeinsam geformt, die Arbeit im BBSR kann nicht so anders sein“, dachte ich. Doch, ich habe in den letzten fünf Jahren viel Neues dazu gelernt, ich musste eine neue Position einnehmen und dazu die Unterschiede besser verstehen.

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18.07.
2017

Transnationale Zusammenarbeit in Zahlen

So kooperieren die sechs Programmräume mit deutscher Beteiligung in der aktuellen Förderperiode

© Rawpixel, Fotolia.com

Blaues Wachstum in der Nordsee, umweltfreundlicher Güterverkehr durch das Nadelöhr Alpen, Innovationsprojekte in Nordwesteuropa – dass die sechs verschiedenen Interreg B-Programmräume mit deutscher Beteiligung unterschiedliche Prioritäten haben, die ihren geographischen Besonderheiten entsprechen, ist bekannt.  Allerdings zeigen sich auch bedeutende strukturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wer ist involviert? Wie umfangreich sind die genehmigten Projekte? Welche Arten von Projekten werden bevorzugt? Welches ist die beliebteste  Förderpriorität? Dies sind Fragen, denen dieser Artikel nachgeht.

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11.07.
2017

Energieeffiziente LED-Beleuchtung im öffentlichen Raum

Interview mit Evgenia Mahler zum Projekt „Dynamic Light“

Dynamic Light, © Evgenia Mahler

Das Mitteleuropa-Projekt Dynamic Light beschäftigt sich mit einer bedarfsgerechten Beleuchtung im öffentlichen Raum. Der heutige Stand der LED-Technologie bietet viele intelligente Lösungen für eine innovative und energieeffiziente Lichtgestaltung. Um die möglichen Verbesserungen zugänglich zu machen, müssen sie jedoch zuerst auf ihre Wirkung hin erprobt werden. Ziel ist es, die Akzeptanz für eine energieeffiziente öffentliche Beleuchtung bei den Bürgern und den verantwortlichen Planern zu erhöhen. Projektmanagerin Evgenia Mahler von der Hochschule Wismar erklärt im Interview, wie die Projektpartner dieses Ziel erreichen möchten.

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