Interreg

März 2017

22.03.
2017

"Wir brauchen mehr Interreg-Projekte zum demografischen Wandel"

Interview mit Prof. Bernhard Müller, Direktor des IÖR Dresden und Interreg-Botschafter

Der Raumplaner und Geograph Prof. Bernhard Müller ist seit 1997 Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden, wo auch die deutsche Kontaktstelle für das Interreg-Programm Mitteleuropa beheimatet ist. Neben vielen anderen Themen beschäftigt er sich als Leiter des Lehrstuhls für Raumentwicklung an der TU Dresden seit Jahren mit Alterungsprozessen unserer Gesellschaft und ihren Wirkungen auf den Raum. Im Gespräch erklärt Müller, der der transnationalen Zusammenarbeit als Interreg-Botschafter eine Stimme gibt, welche Herausforderungen und Chancen der demografische Wandel mit sich bringt und was Interreg zu einem gelungenen Umgang mit diesem Thema beitragen kann.

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15.03.
2017

Wege zur grenzüberschreitenden Raumbeobachtung

Ein Bericht aus der Perspektive Schleswig-Holsteins

Flaggen_DE+DK © Traumbild - Fotolia.com

Vom 9. bis 10. Februar 2017 fand in Berlin unter der fachlichen Leitung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung die Fachkonferenz "Deutschland und angrenzende Regionen - Wege zur Raumbeobachtung" statt. Es wurden Status quo, Empfehlungen und Zukunftsoptionen besprochen. Anja Schmid, Referatsleiterin in der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei berichtet über ihre Teilnahme an der Konferenz und die Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation mit Dänemark für das nördlichste Bundesland. 

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08.03.
2017

Territoriale Kohäsion: Was verbirgt sich dahinter?

Das Konzept Europa mit seinem gemeinschaftlichen Politikansatz für viele Bereiche, wie etwa in der Regionalpolitik, erlebt derzeit schwierige Zeiten und wird von vielen Seiten in Frage gestellt. Umso wichtiger ist daher die Auseinandersetzung mit den Grundzügen der europäischen Politik des territorialen Ausgleichs. Frau Simin Davoudi, Professorin für Umweltpolitik und Planung an der Universität Newcastle, erläutert anhand von Schlüsselfragen, was territoriale Kohäsion bedeutet und warum eine Politik des europäischen Ausgleichs nötig ist. Dabei nimmt sie Bezug auf die Geschichte der europäischen Regional- und Wirtschaftspolitik.

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