Interreg

Februar 2017

21.02.
2017

Ausbau regenerativer Energien durch abgestimmte Planungen

Interview mit Frau Dr. Gabriele Hoffmann vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern zum Projekt BEA-APP

Blick auf Rapsfeld; shutterstock_106958942

Bei BEA-APP geht es um die raumplanerischen Herausforderungen der Energiewende: Damit die Klimaschutz-Ziele erreicht werden können, müssen in der Ostseeregion zusätzliche Flächen für Wind- und Bioenergieeinheiten oder Photovoltaikanlagen ausgewiesen werden. Es gilt, geeignete Areale auszuwählen und Kompromisse für konkurrierende Nutzungsansprüche zu finden. Wie das gelingen kann, erzählt Dr. Gabriele Hoffmann vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Lead Partner bei BEA-APP, im Interview.

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14.02.
2017

Feste Kooperationsstrukturen für die maritime Raumordnung in der Nordsee etablieren

Partnertreffen des Projektes NorthSEE in Berlin

In der Nordseeregion ist die maritime Raumordnung (MRO) sehr dynamisch. Mitunter gegenläufige nationale Ziele und Strategien prägen die Entwicklung der Gewässernutzung. Um eine konsistente und grenzüberschreitende Planung im Sinne der EU-Richtlinie der MRO umsetzen zu können, ist eine enge Abstimmung und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Planungsbehörden erforderlich. Das Projekt NorthSEE will den Grundstein für den Aufbau solcher fester Kooperationsstrukturen legen. Vom 16. bis 18. Januar 2017 trafen sich die NorthSEE Projektpartner im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin. Worum es dabei ging und was bislang im Projekt erreicht wurde, erzählt Ulrich Scheffler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das die Federführung im Projekt innehat.

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07.02.
2017

EmpInno: Innovationspotenzial von mittelgroßen Städten und Regionen besser nutzen

Interview mit Gert Proba von der Wirtschaftsförderung Rostock

In der Förderperiode 2014-2020 hat die EU sogenannte „Regionale Innovationsstrategien zur intelligenten Spezialisierung“, kurz RIS3, als Voraussetzung für die Zuweisung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeführt. In Deutschland haben die Bundesländer die Hoheit über die einzelnen RIS3. Oftmals fehlen jedoch gerade in den mittelgroßen Städten und Regionen Europas noch die Erfahrung und die Kompetenz, um die geforderten Innovationsstrategien auch umzusetzen. Gert Proba ist Bereichsleiter für Bestandsentwicklung bei der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, die die Federführung beim Interreg-Projekt EmpInno innehat. Er erklärt im Interview, wie EmpInno mittelgroße Städte und Regionen im Ostseeraum dabei unterstützt, ihre RIS3-Strategien „mit Leben zu füllen“, um ihr vorhandenes Innovationspotenzial besser nutzen zu können.

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