Interreg

Januar 2017

31.01.
2017

Wie werden unsere Städte klimatauglich?

„Future Cities“ trägt auch nach Projektende dazu bei, Strategien zur Anpassung an den Klimawandel in den Planungsalltag einzubringen

Juli 2008 Jahrhundert-Unwetter in Dortmund, Februar 2010 Sturmtief Xynthia wütet über Deutschland, Juni 2014 Orkan Ela, Juni 2016 Land unter in Münsters Südosten, Januar 2017 Sturmflut an der Ostseeküste … Die Nachrichten über Wetterextreme in Deutschland lassen sich weiter auflisten: Starkregen, Überschwemmungen, Stürme, Hitzeperioden im Sommer. Die Folgeschäden durch Extremwetterereignisse sind in Städten besonders hoch: dichte Besiedlung, ein hoher Versiegelungsgrad und kritische Infrastrukturen sind Gründe für die hohe Verwundbarkeit. Was ist dagegen zu tun? Das Interreg IVB-Projekt "Future Cities" hat dafür Instrumente entwickelt, die auch über die Laufzeit hinaus breite Anwendung in den Kommunen finden.

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23.01.
2017

Binnenschifffahrts-Projekt EMMA: „Wo eng zusammengearbeitet wird, entstehen weniger Konflikte“

Interview mit Stefan Breitenbach, Leiter der Projektabteilung bei Hafen Hamburg Marketing e.V.

Binnenschiff EMMA

Das Interreg-Projekt EMMA möchte die Binnenschifffahrt in der Ostseeregion aufwerten und weiterentwickeln. Damit trägt EMMA auch zur makroregionalen EU-Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR) bei. Projektleiter Stefan Breitenbach vom federführenden Partner Hafen Hamburg Marketing erklärt im Interview, warum die Binnenschifffahrt wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat und warum Verständnis für die Denkweise anderer europäischer Partner entscheidend ist für das Gelingen eines Interreg-Projektes.

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17.01.
2017

GRETA: Erdwärme als klimaschonende Energie-Alternative

Interview mit Christine Haas von der TU München

Erdwärme, Fachbegriff „oberflächennahe Geothermie“, ist die regenerative Energiequelle aus den oberen zehn bis 400 Metern unserer Erde und vielseitig einsetzbar. So etwa zur Heizung und Kühlung von Gebäuden mit Hilfe von Erdwärmepumpen, oder zur direkten Kühlung, zum Beispiel mit Grundwasser. Im Vergleich zu Photovoltaik oder Windenergie ist sie in der politischen Diskussion jedoch noch relativ unterrepräsentiert. Das von der TU München federführend koordinierte Projekt GRETA möchte dazu beitragen, das oberflächennahe geothermische Potential der Partnerregionen flächendeckend zu erfassen. Kommunen und Planer sollen zudem mit Leitlinien und Weiterbildungen bei der Anwendung unterstützt werden. Projektmanagerin Christine Haas von der TU München erklärt im Interview, welche Möglichkeiten die oberflächennahe Erdwärme für den Alpenraum bietet.

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05.01.
2017

Europa arbeitet zusammen!

Gedanken zum zurückliegenden Jahr

Denke ich an Europa und das zurückliegende Jahr, fallen mir zunächst die vielen Schlagzeilen zu den Krisen ein, die Europa zur Zeit zu bewältigen hat: Angefangen bei den Wirtschafts- und Finanzkrisen, dem Brexit, über die Situation der Flüchtlinge, über Terrorattacken bis hin zu Kriegen in der europäischen Nachbarschaft. Die Schlagzeilen lassen manchmal vergessen, dass sich in der Europäischen Union und Europa trotzdem viel bewegt. Wir kooperieren, um grenzüberschreitende Lösungen für Herausforderungen zu erarbeiten, die wir nur gemeinsam meistern können.

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