Interreg

März 2015

31.03.
2015

"Typisch Interreg" – gibt es das? Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Eines der aktivsten Länder der transnationalen Kooperation berichtet über seine Erfahrungen

Baden-Württemberger gelten landläufig nun nicht eben als extrovertiert und allem Neuen mit großer Offenheit und Enthusiasmus gegenübertretend. Und auch in der liebevollen Bezeichnung "Ländle" kommt nicht gerade kosmopolitische Weltoffenheit zum Ausdruck. Doch im Bereich der transnationalen Kooperation zeigt Baden-Württemberg großes Engagement und mit fast 92 Projekten und 112 Partnern unterstrich das Land in der vergangenen Förderperiode seinen Spitzenplatz im Bereich der transnationalen und interregionalen Kooperation.

Aber was ist für ein Land wie Baden-Württemberg das Spannende an Interreg und woher rührt das große Interesse? Und was daran ist "typisch Interreg"?

25.03.
2015

City Regions Makro – Workshop in Wiesbaden

Bundesländer tauschen Erfahrungen zu makroregionalen Strategien aus

Gegenwärtig ist Deutschland mit unterschiedlichen Bundesländern an der Umsetzung beziehungsweise Erarbeitung makroregionaler Strategien beteiligt – die norddeutschen Bundesländer an der Ostseestrategie, Baden-Württemberg und Bayern an der Donau- bzw. der Alpenraumstrategie. Zentral gelegene Bundesländer in West- und Ostdeutschland sind nicht unmittelbar in derartige Prozesse einbezogen. Aus dieser Konstellation hat sich eine Debatte um den Nutzen der Mitwirkung an makroregionalen Strategien und des Bedarfs für weitere Räume beispielweise für Mitteleuropa ergeben.

17.03.
2015

Transnationale Zusammenarbeit und Europa 2020

Strategie „Europa 2020“ – Was bedeutet das?

Europa 2020 als Basis von Interreg B. (Quelle: European Union, 2015)

„Europa 2020 – Eine Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ ist die Wachstumsstrategie der Europäischen Union (EU) für das aktuelle Jahrzehnt. Die im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedete Strategie ist angesichts der großen europäischen Wirtschafts- und Finanzkrisen aufgesetzt worden, mit denen Europa seit dem Sommer 2007 zu kämpfen hat. Sie greift gleichzeitig aber auch die anderen großen europäischen Herausforderungen auf wie den Umgang mit dem Klimawandel, die steigenden Energiepreise oder den demographischen Wandel. Die Strategie soll der EU helfen, gestärkt aus den Krisen hervorzugehen.

04.03.
2015

Wie es mit einem ehemaligen Interreg-Projekt weitergeht

Das SUBMARINER-Netzwerk für den Ostseeraum

Fischerei ist ein zentrales Thema bei der Entwicklung des Ostseeraums. (Quelle: positief/iStock Photo)

Die Ostsee steht vor enormen Herausforderungen. Hohe Nährstoffeinträge und der Rückgang der Fischerei sind nur zwei davon. Nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die starke Umweltbelastung zu lindern und zugleich das „blaue“ Wachstum in der Ostseeregion zu fördern. Bis 2013 war vor allem das die Aufgabe des Interreg-geförderten Projekts SUBMARINER – Sustainable Uses of Baltic Marine Resources, eines auf drei Jahre befristeten Vorhabens. Nach Ablauf der Interreg-Förderung Ende 2013 konnten wir die damalige Projektstruktur mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit in das SUBMARINER-Netzwerk überführen, das nun als dauerhaftes Forum für innovative und nachhaltige Nutzungen von Meeresressourcen öffentliche und private Akteure zusammenbringt, um die im Projekt begonnene Arbeit fortzusetzen, auszuweiten und weitere Akteure einzubinden.