Interreg
28.07.
2015

Herzlichen Glückwunsch, Interreg-Blog!

Zahlen und Fakten zum 1. Geburtstag unserer Plattform

Vor etwas mehr als 365 Tagen – pünktlich zum Relaunch der zentralen deutschen Interreg-B-Website – fiel der Startschuss für unseren Blog, der erste Beitrag meiner Kollegin Brigitte Ahlke ging live. Im Zentrum die Frage, die sich auch viele Projektpartner, Verantwortliche und unsere Kolleginnen und Kollegen gestellt haben dürften: Warum ein Blog? Die Antwort: Interreg lebt von seinen Projekten und es sind die Projektpartner, die ihre Region (und auch Europa) ein Stück voranbringen. Damit dies gelingen kann, engagieren sich zudem viele Menschen oft hinter den Kulissen für die transnationale Zusammenarbeit in Europa. Beiden Gruppen wollten wir eine Plattform geben, ihre Aktivitäten vorzustellen und damit unsere Wertschätzung für ihren Einsatz zeigen. Wer unseren Blog gestaltet, wer ihn liest und welche Themen sich großer Beliebtheit erfreuen? Erfahren Sie hier!

Zuerst muss ich – im Wissen, dass die Geschichte gut ausgeht – ein ohnehin überstrapaziertes Sprichwort bemühen: Aller Anfang ist schwer; das war bei unserem Interreg-Blog nicht anders. Die Themen- und Autoren-Akquise lief an, die Plattform war nur dem harten Kern bekannt. Bei rund hundert Besuchen (oder auch „Sitzungen“) im Monat war durchaus noch Luft nach oben. Nun aber die gute Nachricht: Mit mehr als 1.000 Besuchen konnten wir im letzten Monat etwa das Zehnfache dessen registrieren.

Autoren und Leser auch aus dem Ausland

Genauso wächst unser Autorenteam stetig. Insgesamt sechsundzwanzig Autorinnen und Autoren und Interviewpartner konnten wir im letzten Jahr für einen der dreiunddreißig Beiträge gewinnen. Von Anfang an war uns wichtig, dass nicht nur die BBSR-Kollegen, sondern auch Länder- und Projektvertreterinnen, die Contact-Points und externe Experten zu Wort kommen. Das klappt gut: Aus jedem Programmraum erreichen uns die Beiträge, mit Roland Arbter aus dem Österreichischen Bundeskanzleramt und Guillaume Terrien vom INTERACT Point in Viborg konnten wir dazu zwei internationale Interviewpartner gewinnen.

Auch die Leserschaft ist international aufgestellt. Zugegeben, der Löwenanteil kommt nach wie vor aus Deutschland, an zweiter Stelle im Länderranking stehen die USA, wir registrieren aber auch Klicks aus Frankreich und den Niederlanden. Von unseren Nachbarn sind die Österreicher am geneigtesten, den Blog auch mehrfach zu besuchen; mehr als jeder zweite von ihnen schaut öfter vorbei.

Die Bayern lesen viel, die Brandenburger lange

Absolut betrachtet surfen unter den deutschen Lesern diejenigen aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern auf häufigsten auf unseren Blog. Die Bayern wollen offenbar möglichst viele Informationen sammeln und klicken sich durch die meisten Seiten, wenn sie unseren Blog besuchen. Unter den Sachsen sind besonders viele wiederkehrende Besucher, die sich wie die Brandenburger dann auch ausreichend Zeit zum Lesen nehmen.

Inhaltlich erfreuen sich die Veranstaltungsrückblicke größter Beliebtheit; wer eine Jahreskonferenz oder ein Netzwerktreffen verpasst hat, der ist hier richtig und bekommt einen ehrlichen Einblick. In der Tag-Cloud sind es vor allem die Programmräume, die geklickt werden, Mobilität und Umwelt sind bisher die gefragtesten thematischen Schwerpunkte.

Transnationale Zusammenarbeit am Wochenende

Ich erinnere mich noch gut, dass ich bei der Auswertung der Blogbesuche im Dezember noch alle – damals an einer Hand abzuzählenden – mobilen Zugriffe für mich beansprucht habe. Inzwischen erfolgen mehr als zehn Prozent der Zugriffe über mobile Endgeräte – und ich kann guten Gewissens sagen: Das sind nicht mehr alles meine.

Bezeichnend für das überdurchschnittliche Engagement der Interreg-Akteure ist ihr zeitliches Nutzungsverhalten. Viele Besuche bekommen wir, abgesehen von unserem regulären Veröffentlichungstag Dienstag, in den letzten Monaten am Wochenende. Interreg ist für viele mehr als ein Broterwerb, sie identifizieren sich mit den Themen und europäischer Zusammenarbeit und nutzen auch ihre Freizeit, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Deshalb möchte ich mich anlässlich dieses Jubiläums nicht nur bei allen Autorinnen und Autoren, sondern auch bei unseren Leserinnen und Lesern bedanken. Der Blog ist ein wichtiger Baustein, die Programmräume mit deutscher Beteiligung und ihre Akteure zu vernetzen sowie die Aufmerksamkeit für Interreg allgemein deutlich zu erhöhen. Ich bin immer sehr neugierig, wenn ein neuer Blog erscheint, denn auch ich lerne die Kollegen, ihren Stil, ihre thematischen Vorlieben und ihre Begeisterung für die transnationale Zusammenarbeit immer ein Stückchen besser kennen. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf ein neues Jahr voller spannender Themen.

Jens Kurnol ist Mitarbeiter im Referat Europäische Raum- und Stadtentwicklung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Inhaltliche Schwerpunkte seiner Arbeit sind die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen und die transnationale territoriale Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG. Er betreut auf Seiten des BBSR die Programme für den Nordseeraum und Ostseeraum.